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Jahresprogramm 2016

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Jahresprogramm 2014


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gespräche
2014


Mit freundlicher Unterstützung von:



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Jahresprogramm 2013


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gespräche
2013


16. Juni -25. Okt. 2013
Ausstellung:
RECALL -
Joachim Baur



24. August 2013,
um
15 Uhr
LUNGOT - GARTEN - ERNTE
Joachim Baur


um 19 Uhr
RETURN - Gold der Erde zurückgeben
Performance mit Joachim Baur


28. Sept. 2013, 17 Uhr
Küchengespräch
mit Joachim Baur und Günter Eisenhut

ab 18 Uhr Kochen und Essen


25. Okt. 2013, 18 Uhr
Katalogpräsentation und Finissage
RECALL -
Joachim Baur



16. Nov. 2013, 18 Uhr
Vortrag von Heimo Halbreiner
Herbert Eichholzer (1903-1943)
Architektur und Widerstand



im Dezember 2013
Herbert Eichholzer Preis


14. Dez. 2013, 18 Uhr
Ein Abend mit Auszügen aus dem filmischen Schaffen von
Wolf Suschitzky
Auswahl und Präsentation: Fritz Urschitz


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gespräche
2012



28. April 2012, 19 Uhr

Buchpräsentation von Günter Eisenhut:
Monografie "Axl Leskoschek (1889-1974)"


17. Juni - 17. Nov. 2012
Eröffnung 16. Juni 2012, 17 Uhr

Ausstellung
Balanceakt - Walter Ritter
und SchülerInnen der Grazer Ortweinschule



25. Juni 2012, 19 Uhr
Gespräch mit Wolfgang Suschitzky


29. Sept. 2012, 19 Uhr
Vortrag:
Walter Ritter - Eine zeitgeschichtliche Einordnung
Mag. Günter Holler-Schuster, Universalmuseum Joanneum



25. Okt. 2012, 19 Uhr
Vortrag: Günter Eisenhut
Ernst Fischer & Axl Leskoschek
und der vergebliche Versuch, einen modernen sozialistischen Realismus in Österreich zu implantieren.

Werkliste zur Ausstellung „We Have a Situation Here“ von Oliver Ressler:

„Politik durchkreuzt die Logik der Herrschaft“
16-Bogen Plakat, 2005
Das Plakat wurde im Juni 2005 im Rahmen der Ausstellung „Police“ der Landesgalerie Linz am Oberösterreichischen Landesmuseum an mehreren Orten im Stadtraum Linz plakatiert. Im Laufe des Jahres 2005 wurde es außerdem im Rahmen der Ausstellung „Kritische Gesellschaften“ des Badischen Kunstvereins im Stadtraum von Karlsruhe gezeigt.

„Alternative Economics, Alternative Societies“
Poster, 59,4 x 42 cm, 2005
Das englischsprachige Poster wurde 2005 im Rahmen der Ausstellung “It's the only life I know” von Insertspace in Birmingham produziert und großflächig verteilt.

Serie von 4 Posters in niederländischer Sprache, jeweils 59,4 x 42 cm, 2004
Mehrere tausend dieser Poster wurden 2004 im Rahmen der Ausstellung „Quicksand in De Pijp“ von Skor produziert und über mehrere Wochen hinweg im Stadtraum in Amsterdam wild plakatiert. Die Texte der niederländischen Poster lauten:

Imagine a society in which people have a say in decisions in proportion to the degree that they are affected

Imagine a society in which ordinary people gain more influence and greater control over their lives

Imagine being remunerated for effort and sacrifice, not for property or power

Imagine an economy in which the means of production belongs to each community and is leased to the employees of each production unit for a long-term contract

„geGen-Welten: Widerstände gegen Gentechnologien“
Plakat, 168 x 119 cm, 1998
50 Plakate wurden im März 1998 im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung „geGen-Welten: Widerstände gegen Gentechnologien“ im Grazer Außenraum plakatiert.

„Blockaden“
Poster, 59,4 x 42 cm, 2007
5000 dieser Poster wurden im Rahmen des Projekts „Holy Damn It – About the urge of radical answers“ im Vorfeld des G8-Gipfels in Heiligendamm in Deutschland 2007 im Rahmen der internationalen Mobilisierung gegen den G8-Gipfel verbreitet.

 

„Untitled (Edinburgh, 7/2005)“
aus der Fotoserie „Globalizing Protest“
Lambda Print auf Aluminium, aufgezogen hinter Acrylglas, 140 x 105,5 cm, 2005

„Untitled (Rostock 6/2007)“
aus der Fotoserie „Globalizing Protest“
Lambda Print auf Aluminium, aufgezogen hinter Acrylglas, 140 x 105,5 cm, 2007

„We Have a Situation Here“
Zwei Digitaldrucke auf Dibond hinter Acrylglas, 130 x 92 cm, 2011

Videoarchiv:

„Socialism Failed, Capitalism is Bankrupt. What comes Next?“,
19 Min., 2010
„Comuna im Aufbau“,
94 Min., 2010 mit Dario Azzellini
„What Is Democracy?“,
118 Min., 2009
„What Would It Mean to Win?“, 40 Min., 2008 mit Zanny Begg
„The Fittest Survive“,
23 Min., 2006
„5 Fabriken – Arbeiterkontrolle in Venezuela“, 81 Min., 2006 mit Dario Azzellini
„Venezuela von unten“,
67 Min., 2004 mit Dario Azzellini
„Disobbedienti“, 54 Min., 2002 mit Dario Azzellini
„This is what democracy looks like!“, 38 Min., 2002
„Dienstleistung: Fluchthilfe“, 51 Min., 2001 mit Martin Krenn
„Die Rote Zora“, 28 Min., 2000

Zur freien Entnahme:

„Neues Grenzblatt“, 2001 mit Martin Krenn
Die Postwurfsendung „Neues Grenzblatt“ wurde in Kooperation mit anti-rassistischen Gruppen und MigrantInnenorganisationen produziert und im April 2001 entlang der gesamten EU-Außengrenze in der Steiermark an 12.000 Haushalte versandt.


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Jahresprogramm 2012




VERANSTALTUNGSARCHIV

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gespräche
2016

 

Camaradas
Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936–1939
Fotos aus dem Bestand des Spanienarchivs und des Fotoarchivs des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes

KulturPension in Prenning – Landhaus Feuerlöscher
Prenning's Garten • Übelbacherstraße 161, 8121 Deutschfeistritz
Tel. 0 664 – 411 36 68 • www.prenningergespraeche.at

Ausstellungseröffnung: Freitag 20. Mai 2016 19 Uhr

Dauer der Ausstellung bis 8. Oktober 2016


Freitag, 30. September 2016, 19 Uhr

KulturPension,
Prenning`s Garten, Übelbacherstraße 161, 8121 Deutschfeistritz

Ausstellungseröffnung: Unser Herz ist international! Steirerinnen und Steirer im spanischen Bürgerkrieg




In einer identitätsstiftenden europäischen Tradition spielt die Unterstützung der Spanischen Republik in den Jahren 1936 bis 1939 durch Freiwillige aus ganz Europa eine zentrale
Rolle. So ist der Kampf gegen den spanischen Faschismus eine gemeinsame Erfahrung in allen europäischen Völkern.
In der Ausstellung werden an Hand von ausgewählten Lebensläufen die Motive aufgezeigt, sich an den Kämpfen gegen die Ausbreitung des Faschismus zu beteiligen. Es waren aus Österreich vor allem Arbeiter, die sich bereits im Februar 1934 aktiv gegen den österreichischen Faschismus zur Wehr gesetzt hatten, die ab 1936 nach Spanien gingen. Zu den wenigen Intellektuellen aus der Steiermark zählen Goldy Matthey-Parin und Ferdinand Bilger, die mit vielen befreundet waren, die sich später auch im „Prenninger Kreis“ trafen.
Gezeigt werden Fotos, persönliche Dokumente und aus Spanien mitgebrachte Materialien.
Darüber hinaus werden Exponate präsentiert, die das spätere Leben dieser Steirerinnen und Steirer illustrieren.

Kuratoren: Günter Eisenhut & Heimo Halbrainer
Grafik: Emil Gruber
Ausstellungsgestaltung: e. d. gfrerer
Presse & Öffentlichkeitsarbeit: Emil Gruber & Annette Rainer
Produktion: Steirische Gesellschaft für Kulturpolitik


Eröffnung: Kurt Flecker, Landtagspräsident a.D.

Eine Ausstellungsprojekt des Vereins „prenninger gespräche“ in Kooperation mit CLIO – Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit & der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik

Mittwoch, 5. 10. – Freitag, 7. 10. 2016
GrazMuseum, Sackstraße 18, 8010 Graz

Internationales Symposion: Camaradas Österreicherinnen und Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936 –1939
Konzept: Georg Pichler

Der 80. Jahrestag des Spanischen Bürgerkriegs ist der Anlass, eine Leerstelle im sozialen Gedächtnis Österreichs zu füllen und aus einer interdisziplinären Perspektive über die Teilnahme der rund 1400 Österreicher und Österreicherinnen nachzudenken. Neue Erkenntnisse in der internationalen Aufarbeitung des Themenbereichs, die Öffnung russischer Archive und die jüngsten Forschungsergebnisse zur österreichischen Geschichte der dreißiger und vierziger Jahre erlauben es, einen neuen Blick auf das Thema zu werfen. Im Rahmen der gedächtnispolitischen Debatte um den Stellenwert des Bürgerkriegs in der spanischen und europäischen Geschichte werden Themenkomplexe wie die künstlerische und literarische Verarbeitung, der Beitrag der Frauen, Übersetzen und Dolmetschen, ideologische Aspekte innerhalb der Internationalen Brigaden oder die Teilnahme von Österreichern auf Seiten der aufständischen Generäle behandelt. Eine Veranstaltung des Vereins „prenninger gespräche“ in Kooperation mit CLIO– Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit, der Hugo Schuchardt'schen Malvinenstiftung und GrazMuseum. In Zusammenarbeit mit Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes; Vereinigung österreichischer Freiwilliger in der Spanischen Republik 1936 – 1938; Theodor Kramer Gesellschaft, Wien; Fundación Pablo Iglesias, Madrid; Asociación de los Amigos de las Brigadas Internacionales, Madrid.

Download Programm

Download Plakat

Programm:

Mittwoch, 5. 10. 2016, 15 Uhr: Eröffnung Begrüßung:
Eugen Gross, Obmann der „prenninger gespräche” Einführung: Georg Pichler Referate und Diskussion
19.30 Uhr Konzert: „Musik gegen das Vergessen und Verdrängen“ Berndt Luef & Jazztett Forum Graz: „Pedro Noda de la Cruz"

Donnerstag, 6. 10. 2016, 10 – 17 Uhr: Referate und Diskussion

Freitag, 7. 10. 2016, 9 – 13 h: Referate und Diskussion

Samstag, 8. 10. 2016: Exkursion für Symposionsteilnehmer in die KulturPension Prenning`s Garten, Übelbacherstraße 161, 8121 Deutschfeistritz Kuratorenführung mit Günter Eisenhut, Heimo Halbrainer und Georg Pichler durch die Ausstellungen: „Camaradas. Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936 – 1939“ und „Unser Herz ist international! Steirerinnen und Steirer im spanischen Bürgerkrieg“. Danach gemütliches Beisammensein und Buffet

Samstag, 8. Oktober 2016, 12 Uhr
KulturPension, Prenning`s Garten,
Übelbacherstraße 161, 8121 Deutschfeistritz

Finissage der Ausstellung:
Camaradas Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936 - 1939

 

Mittwoch, 26. Oktober 2016, 19 Uhr
KulturPension, Prenning`s Garten,
Übelbacherstraße 161, 8121 Deutschfeistritz

Filmpremiere: „Herbert Eichholzer – Architekt & Widerstandskämpfer“

 

Flmportrait des bekannten steirischen Architekten und Widerstandskämpfers gegen das NS -Regime, der 1943 hingerichtet wurde.

Eine Koproduktion des Vereins prenninger gespräche mit dem Studio RAUM.FILM Filmproduktion, Wien

Konzept und Drehbuch: Eugen Gross und Michael Domian
Regie: Michael Domian
Kamera und Schnitt: Nina Rath
Darsteller der Reenactment Szenen: Philipp Moretti
Sprecher: Tobias Kerschbaumer

Interviewpartner: Heimo Halbrainer, Antje Senarclens de Grancy, Holger Neuwirth, Johannes Fiedler, Erika Thümmel, Gabriel Hirnthaler, Günter Eisenhut, Eugen Gross u. a.

 

Freitag, 4. November 2016, 19 Uhr
KulturPension, Prenning`s Garten, Übelbacherstraße 161, 8121 Deutschfeistritz
Vortrag:
„Sieg der Gewalt”* (* Zitat von Stefan Zweig)
Bemerkungen über Europa zwischen den Kriegen
mit Gerhard Dienes

Die Zwischenkriegszeit wurde für weite Teile Europas zu einer Periode der – nicht nur wirtschaftlichen – Krisen, zu einer Epoche innerer Konflikte, der Auseinandersetzung zwischen den Parteien, zwischen Ideologien und Klassen, zwischen Zukunft und Vergangenheit. Das zart sprießende Pflänzchen Demokratie sollte bald verdorren, der Faschismus obsiegte. Totalitäre Systeme erlangten die Oberhand. Adolf Hitlers Macht- übernahme in Deutschland führte zur nationalsozialistischen Expansionspolitik und zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges.

 

 





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gespräche
2014

Ausstellung
DIE POESIE DER DINGE
Assemblagen 2001 bis 2014 - Hermann Graber


Eröffnung am Freitag, 11. Juli 2014, 19 Uhr
Landhaus Feuerlöscher
Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz

Ausstellungsdauer: bis Ende November 2014
Landhaus Feuerlöscher
Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz

Kuratiert von Günther Holler-Schuster, Mitglied der Künstlergruppe G.R.A.M.,
Kurator im Kunsthaus und in der Neuen Galerie in Graz
Assistenz: Günter Eisenhut, galerie remixx in Graz

„Die Kunst ist wohl die letzte Bastion, die vor dem um sich greifenden
Neoliberalismus nicht kapituliert hat und der unbedingten
Wahrheitsfindung dient!“ (Hermann Graber)
Der Tiroler Hermann Graber tritt seit Jahren mit Aktionen, Videos,
Skulpturen, Assemblagen und Collagen an die Öffentlichkeit. Seine
Kunst ist für ihn Existenzform, gleichsam Lebensgrundlage. Sie
verdichtet aber auch und verleiht den Dingen eine besondere
Poesie. Ein Ausdruck von Verweigerung genauso wie Suche nach
formalem Ausdruck einer allumfassenden Existenz. Rational Überlegtes
spielt dabei genauso eine Rolle wie die Weiten des spirituellen
Wahrnehmens und Erlebens. Was als Realitätsverweigerung
und Weltabgewandtheit erscheinen mag, zeigt sich bei näherer
Betrachtung als tief empfundene Alternative zum Etablierten - sei
es innerhalb der Kunst oder innerhalb des sozialen Gefüges der
Gesellschaft.
Künstler wie Hermann Graber weichen der Ökonomisierung aus,
sie kontrollieren selbst ihr Auftreten und verlangsamen es, sie bieten
sich nicht an. Nicht Rezepte, sondern Komplexität, nicht
Konsumzeit, sondern investierte Zeit, die weitere investierte Zeit
beim Betrachter fordert - das scheint das Ziel von Grabers Kunst zu
sein. Es ist nicht der einschränkende Begriff der Avantgarde, den
man hier im Hintergrund zu spüren glaubt, der hier maßgeblich
sein könnte, sondern eine Erweiterung ins Grenzenlose.
Dada mag eine der ersten Äußerungen gewesen sein, die der
Subversivität eine explizite Form gegeben haben. Dada hat aber
gleichzeitig alternative Formfindungen, die auch im Bereich der
Wertigkeit des Materials lagen, eingebracht. Wie auch später in
der Arte Povera wurde armes Material plötzlich interessant.
Gegenstände verbinden sich zu neuen Aussagen und Entlegenes
aus fremden Kulturen wird auf Allgemeingültigkeit hin überprüft.
Graber sammelt Afrikanische Kunst und beschäftigt sich intensiv
mit den spirituellen Hintergründen dieser scheinbar fremden
künstlerischen Äußerungen. Nicht selten geraten seine Skulpturen
und Assemblagen in genau diesen Rezeptionsrahmen und bereichern
die Offensichtlichkeit der Objekte. Man hat den Eindruck als ginge es hier nicht mehr um Symbolschöpfung, sondern um mehr Direktheit. Es sind primäre Obsessionen, die einen wesentlich höheren Freiheitsgrad darstellen als die reflektierte Obsession der etablierten Kunst.
„Das wilde Denken“ von Claude Lévi-Strauss klingt hier an. Nicht nur die Afrikanische Kunst, die vom Animismus getragen ist, spielt eine
zentrale Rolle. Auch die Archaik der alpenländischen Volkskunst -
sosehr diese auch durch missbräuchliches Rezeptionsverhalten verbogen und nahezu unmöglich gemacht wurde - erhält hier einen
besonderen Stellenwert.
Hermann Graber - die letzte Biennale in Venedig 2013 sei hier in
Erinnerung gerufen - gehört zu diesen Einzelgängern und
Außenseitern, die sich in ihrer Verweigerungshaltung bewusst
gegen das Etablierte positionieren. Seine Haltung gegenüber
gesellschaftspolitischen Entwicklungen ist damit keine passive,
sondern eine alternative. Es scheint eine der wenigen
Möglichkeiten zu sein, sich als Künstler subversiv zu verhalten,
indem man sich verweigert. So gesehen kann Kunst nicht zum ökonomischen
Faktor werden und entzieht sich den Netzwerken der
jeweils bestimmenden Strukturen. Die Verweigerungshaltung
bezieht aber die gegenwärtige Realität mit ein und wird nicht zur
Weltabgewandtheit. Die Wirklichkeit ist als Referenz durchaus vorhanden und findet in der Erweiterung in entlegenere Bereiche ihre
Aktualität und in der Poesie der Dinge eine Verdichtung.
Im Zusammenhang mit den Entwicklungen innerhalb der Globalisierung ist es nachvollziehbar, dass sich die Kunst erneut öffnet und die enge, vom Konsumismus und den herrschenden
Machtverhältnissen bestimmte Dominanz im Denken verlässt.
Man wird mit Kunst die Welt nicht oder nur bedingt verändern
können. Ein Gegenmodell und eine Form der subversiven Praxis
kann Kunst jedoch heute genauso sein wie zu Zeiten Dadas oder
der Arte Povera. Grabers Kunst kann in diesem Zusammenhang als
ein Versuch zur „unbedingten Wahrheitsfindung“ gesehen werden.
In diesem Versuch ist das Nichtakzeptieren eines Status Quo
immanent.

(Günther Holler-Schuster).

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Freitag, 26. September 2014, 19 Uhr
Landhaus Feuerlöscher
Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz


KÜNSTLERGESPRÄCH
Nach der Vorführung des Filmes „Hermann Grabers Integrale Welt“ Gespräch mit Hermann Graber

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Donnerstag, 30. Oktober 2014, 19 Uhr
Landhaus Feuerlöscher
Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz

KURATORENFÜHRUNG
Günther Holler-Schuster führt durch die Ausstellung.
Anschließend Gespräch über historische Formen des „Kulturellen
Widerstandes“ und aktuelle Ausformungen heute.

 

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Samstag, 22. November 2014, 19 Uhr
Landhaus Feuerlöscher
Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz

Herbert Feuerlöscher: Sapeur des
aninazistischen Exil-Widerstandes

Vortrag

„This man has done extremely good work“ - so bewertete der britische
Kriegsgeheimdienst Special Operations Executive (SOE) Ende
1944 die jahrelangen antinazistischen Aktivitäten des steirischen
Fabrikanten und Mitbegründers des Prenninger Kreises Herbert
Feuerlöscher im türkischen Exil. Feuerlöscher kooperierte bei SOE
eng mit dem legendären britischen Journalisten G.E.R. Gedye, der
ihm den Decknamen „Sapeur“ (Pionier) gab. Im Vortrag wird der
bislang gänzlich unbekannt gebliebene Exil-Widerstand
Feuerlöschers basierend auf umfangreichen Dokumenten aus dem
britischen Staatsarchiv beleuchtet sowie den Fragen nachgegangen,
wo die Möglichkeiten und Grenzen des Exil-Widerstandes lagen und
warum nach 1945 der Mantel des Schweigens über bestimmte
Formen des Exil-Widerstands gelegt wurde.
Vortragender: Dr. Peter Pirker, Historiker und Politikwissenschafter,
Institut für Staatswissenschaft, Universität Wien. Seine
Monographie „Subversion deutscher Herrschaft. Der britische
Kriegsgeheimdienst SOE und Österreich“ wurde 2013 mit dem
Michael Mitterauer - Preis ausgezeichnet.

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prenninger
gespräche
2013

Ausstellung
RECALL - Joachim Baur

Eröffnung am Samstag, 15. Juni 2013, 17 Uhr
Landhaus Feuerlöscher
Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz

Recall Flyer

Ausstellungsdauer: 16. Juni bis 25. Oktober 2013
Landhaus Feuerlöscher
Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz

Die Jahresausstellung 2013 widmet sich als Projekt „RECALL“ dem Gedächtnis als Kulturphänomen und der Kultur als Gedächtnisphänomen.
„RECALL meint ein Vergegenwärtigen des Vergangenen um Zukunft zu bauen - an einem Ort, der ein geistiges Zentrum der steirischen Kulturszene und des Widerstandes in der Zeit des Ständestaates und Nationalsozialismus war, dem Feuerlöscherhaus in
Prenning.“ ( Eva Hofmeister) Joachim Baur: „In zahlreichen meiner Arbeiten beschäftige ich mich mit dem inneren Zusammenhalt von Tiefen und Oberflächlichkeiten.
Ich habe 1977 eine Fotografie gesehen, die mich komplett aus der Bahn geworfen hat. Es handelte sich dabei um eine Aufnahme die Haufen von Goldbrillen, Goldringen und Goldzähnen zeigte, die von den nationalsozialistischen Mördern in den Konzentrationslagern den Gefangenen weggenommen oder nach der Ermordung aus den Körpern gerissen wurden. Mir wurde klar, dass in jedem Stück Gold auch ein Bruchteil dieses Verbrechens im Umlauf ist. Ich habe mich dadurch verändert und habe mich als ausgebildeter Goldschmied mit dem Material Gold auf eine andere Art zu befassen begonnen. Diese Veränderung der Sichtweise war eine große Bedingung für mich als Künstler. Erst mit dieser Veränderung machte sich der Blick frei für eine Tiefe, die eben auch in gesellschaftliche Vergangenheiten führt. Ein Blick der sich auf zivilisatorisches Niveau gründet.“

Joachim Baur ist Medienkünstler, Goldschmied und Gründungsmitglied der WERKSTADT GRAZ, die er auch als Gesamtkunstwerk begreift. Ursprünglich als Produzentengalerie gegründet, hat die WERKSTADT GRAZ als Ort avancierter Ausstellungspraxis vielen Künstlerinnen und Künstlern wertvollen Schwung mitgegeben.
Eigene Werke wurden von Joachim Baur zugunsten der Exponate Anderer oft zurückgestellt. Deshalb ist diese Ausstellung überfällig, deshalb ist sie mit retrospektiven
Aspekten angereichert. Günther Holler-Schuster schrieb über das Werk: „Bedeutungsebenen, die unser tägliches
Leben und unsere Existenz ausmachen, werden präsentiert. Hat man es innerhalb dieses Gedankenkonzeptes ursprünglich mit dem warnenden Künstler zu tun gehabt, so ergibt sich in den letzten Jahren eher eine Informationsfunktion innerhalb der künstlerischen Vorgänge. Diese trägt selbstverständlich auch einen Bewusstmachungs-prozess im ästhetischen Feld in sich.“ Der Künstler wird weitere „Antennenstationen“ errichten zum Beispiel: In Herbert
Eichholzers „Blauem Haus“ (in Judenburg, seinem Geburtsort) Darüber hinaus werden im Rahmen der Ausstellung Gemeinschaftsarbeiten mit KünstlerInnen gezeigt:

Bazon Brock, Josef Schützenhöfer, Barbara B. Edlinger, Josef Klammer, Peter Weibel, Timm Ulrichs, Franz Xaver, Umesh Shivanna Maddanahalli, Martin Schitter, Thoralf Steidl, Franz West.

(Günter Eisenhut)

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Samstag, 24. August 2013, 15 Uhr
Landhaus Feuerlöscher
Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz


LUNGOT - GARTEN - ERNTE
mit Joachim Baur

Lungot Baur
"LUNGOT-GARTEN", 1992, Rekonstruktion 2013, Prenning,
Foto: Ed
uard Rahs

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Samstag, 24. August 2013, 19 Uhr
Landhaus Feuerlöscher
Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz

RETURN - Gold der Erde zurückgeben
Performance mit Joachim Baur

gold zurueck
Gold der Erde zurückgeben

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Samstag, 28. September 2013, 17 Uhr
Landhaus Feuerlöscher
Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz

Küchengespräch
Ausstellungsführung und Goldküche,
Künstlergespräch
mit Joachim Baur und Günter Eisenhut um 17 Uhr
Kochen und Essen ab 18 Uhr

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Katalogpräsentation und Finissage der Ausstellung
RECALL - Joachim Baur

am Freitag, 25. Oktober 2013, 18 Uhr
Landhaus Feuerlöscher
Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz

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2013 jährt sich der 110. Geburtstag und der 70. Todestag von Herbert Eichholzer.

In diesem Gedenkjahr setzt der Verein „prenninger gespräche“ mit
zwei Veranstaltungen einen Schwerpunkt zu Ehren Herbert Eichholzers.

Eichholzer Herbert Eichholzer

Herbert Eichholzer (1903-1943)

Zwischen Avantgarde und sozialer Verantwortung, politischer Agitation und Bohème, Kosmopolitismus und regionaler Enge bewegte sich das Leben des Grazer Architekten Herbert Eichholzer. Der von seinem Aufenthalt bei Le Corbusier in Paris stark beeinflusste
Eichholzer schuf in nur wenigen Jahren Bauten, die zu den interessantesten gehören, die im Österreich der Zwischenkriegszeit entstanden sind. Daneben wirkte er in diesen Jahren in zahlreichen Künstlervereinigungen und Gruppen führend mit – dies reicht von der Grazer Sezession über den Grazer Stadtklub bis hin zur Herausgabe der avantgardistischen Zeitschrift PLAN im Jahr 1938. Eichholzer gehörte auch zu jenen Künstlern und Intellektuellen aus Graz, die sich in den 1930er Jahren im Landhaus Feuerlöscher trafen, wo auch das Holzspielzeug KLUMP von ihm, Walter Ritter und Anna Neumann, geb. Feuerlöscher, produziert wurde. Aus politischen Gründen musste er nach dem "Anschluss" im März 1938 fliehen, kehrte aber wenig später wieder nach Graz zurück, wo er führend im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv wurde. Im Februar 1941 wurde er festgenommen, vom berüchtigten Volksgerichtshof wegen Vorbereitung zum Hochverrat zum Tode verurteilt und vor 70 Jahren, 1943, hingerichtet.

(Heimo Halbrainer)

Samstag, 16. November 2013, 18 Uhr
Landhaus Feuerlöscher
Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz


Herbert Eichholzer (1903-1943):
Architektur und Widerstand.

Vortrag von Heimo Halbrainer

Herbert Eichholzer
Herbert Eichholzer bei der Arbeit


IM DEZEMBER 2013 - das genaue Datum wird noch bekannt gegeben:
Landhaus Feuerlöscher
Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz


Herbert Eichholzer Preis
Auslobung, Idee, Gespräch mit den PreisträgerInnen

Landhaus Feuerlöscher, Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz

Der Herbert Eichholzer Förderungspreis wird alle zwei Jahre an begabte ArchitekturstudentInnen vergeben. Die Vergabe erfolgt nach Ausschreibung der Fakultät für Architektur, Technische Universität Graz. Das Kulturreferat der Stadt Graz beantragt den Preis in Anerkennung der Bedeutung des Architekten Herbert Eichholzer, der Beschluss erfolgt durch den Stadtsenat. Der Förderungspreis soll einerseits die Verbundenheit der Stadt Graz und der Technischen Universität Graz mit Herbert Eichholzer symbolisieren und andererseits die verantwortungsbewusste Auseinandersetzung des Architekten mit den Strömungen seiner Zeit fortführen.
Zugleich soll auch dem architektonischen Schaffen Herbert Eichholzers ein bleibendes Denkmal gesetzt werden.


Logo TU


Logo 2

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Samstag, 14. Dezember 2013, 18 Uhr
Landhaus Feuerlöscher
Übelbacherstrasse 161, 8121 Deutschfeistritz


Ein Abend mit Auszügen aus
dem filmischen Schaffen von
Wolf Suschitzky

Auswahl und Präsentation: Fritz Urschitz

Wolf Suschitzky Wolfgang Suschitzky

prenninger
gespräche
2012

Samstag, 28. April 2012, 19 Uhr
KulturPension Landhaus Feuerlöscher,
Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz

Buchpräsentation von Günter Eisenhut:
Monografie "Axl Leskoschek (1889-1974)"

Axl Leskoschek

Präsentation der eben erschienenen Monographie über den Maler, Grafiker und Illustrator Axl Leskoschek, mit Texten von Günter Eisenhut und Günther Holler Schuster und 100 Werkabbildungen. Vortrag von Günter Eisenhut mit Projektion von Bildern aus dem Werk des Künstlers. Axl Leskoschek war seit Anfang der 1930er Jahre Teil des widerständigen Kreises, der sich im Landhaus Feuerlöscher in Prenning traf, und war mit Lilly Feuerlöscher eng befreundet. Als er nach dem Februar 1934 von der Polizei gesucht wurde, versteckte er sich in Prenning. Nach seiner Rückkehr aus dem brasilianischen Exil war er ab 1952 wieder häufiger Besucher und verbrachte hier viele Urlaube.

Ab 1919 studierte er Malerei und Grafik, 1923 war er Gründungsmitglied der SEZESSION GRAZ. Redakteur beim Grazer Arbeiterwillen – Bühnenbildner in Augsburg. 1934 beteiligte er sich am Aufstand des sozialdemokratischen Schutzbundes, wurde inhaftiert, betätigte sich jedoch nach seiner Entlassung weiterhin illegal für die sozialistische Partei und wurde 1936/37 neuerlich eingesperrt. Während seiner Haft im Anhaltelager Wöllersdorf malte er eine umfangreiche Folge allegorischer Blätter in expressiv-surrealem Stil, die zu den bedeutenden Manifestationen widerständiger Kunst in Österreich zählen. 1938 flüchtete Axl Leskoschek gemeinsam mit Herbert Eichholzer vor den Nationalsozialisten zuerst nach Triest und dann allein in die Schweiz. Er publizierte unter einem Pseudonym kritische Artikel über die Verhältnisse im Deutschen Reich. Deshalb von der Abschiebung bedroht, ging er 1940 ins Exil nach Brasilien. Dort wurde er Professor einer Kunstschule und leistete einen bis heute unvergessenen Beitrag zur Entwicklung der modernen Grafik in Brasilien. 1948 kehrte er nach Österreich zurück. In der Zeit des Kalten Krieges trat er als kommunistischer Aktivist für den Realismus in der Kunst ein. Lange wurde sein Werk offiziell kaum beachtet, erst mit seinem Odysseus- und dem Kain-Zyklus erlangte er durch internationale Ausstellungen in den 60er Jahren eine gewisse Bekanntheit.

Trotz seiner Bedeutung als Illustrator und eines umfangreichen Werkes an Ölbildern und Aquarellen wurden ihm erst 1971 in der Neuen Galerie in Graz und 1974 in der Wiener Albertina Einzelausstellungen ermöglicht. Heute gilt er als einer der Hauptvertreter der sozial engagierten Kunst in Österreich und der steirischen Kunst des 20. Jahrhunderts.


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Ausstellung

Balanceakt - Walter Ritter
und SchülerInnen der Grazer Ortweinschule

Eröffnung am Samstag, 16. Juni 2012, 17 Uhr
KulturPension Landhaus Feuerlöscher,
Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz

Walter Ritter

Dauer der Ausstellung: 17. Juni bis 17. November 2012
KulturPension Landhaus Feuerlöscher,
Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz

Einführung in die Ausstellung: Arch. Dipl.Ing. Eugen Gross
Obmann des Vereins „prenninger gespräche“,
Kurator der Ausstellung

Zum Projekt der Ortweinschule spircht: AV. Dipl.Ing.Dr. Friedrich Haydn

Für die das Projekt unterstützende UNESCO Landesarbeitsgemeinschaft spricht Obfrau Dr. Sonja Draxler

Die Jahresausstellung 2012 des Vereins „Prenninger Gespräche“ ist dem Bildhauer Walter Ritter gewidmet. Er war in den 30er - Jahren Mitglied des widerständigen „Prenninger Kreises“, der zunächst in Opposition zum Austrofaschismus, später zum Nationalsozialismus stand. Ritter wurde zum Kriegsdienst eingezogen, nach glücklicher Rückkehr aus der Kriegsgefangnschaft war er mehrere Jahre Lehrer für Bildhauerei an der Ortweinschule.
Ab den 50er-Jahren war sein Lebensmittelpunkt Linz, wo er an der Kunstschule, heute Hochschule für Gestaltung, unterrichtete. In ihm haben sich außerordentliches künstlerisches Potential und pädagogische Fähigkeiten verbunden.

SchülerInnen und MeisterschülerInnen der Grazer Ortweinschule haben sich im Rahmen ihrer Ausbildung mit dem für den Künstler essentiellen Problem der Balance befasst und versucht, eigenständige Interpretationen aus heutiger künstlerischer Sicht zu geben.

Der Vielfalt des Werkes von Walter Ritter entsprechen auch die aktuellen Kunstäußerungen in Graphik, Bildhauerei und Keramik, die Schüler in einem kooperativen Projekt erarbeitet haben. Diesem wurde ein theoretisches Konzept zugrunde gelegt, die Balance im Widerstreit gegensätzlicher Kräfte sieht, die auf Ausgewogenheit zielen. Dennoch schwingt dabei ein Konfliktpotential mit, das in der Auseinandersetzung mit der Labilität innovative Aspekte ins Blickfeld rückt. Einer aus Lehrern der Ortweinschule und außenstehenden Experten gebildeten Jury wird die Auswahl jener Arbeiten obliegen, die im Innen- und Außenbereich des Hauses Feuerlöscher in Prenning bei Deutschfeistritz als Balanceakt zwischen einem ausgereiften Werk und der Kreativität junger Künstler angesehen werden kann. Dabei kommt dem Begriff der Balance eine weitergehende Bedeutung zu, die auf die ursprüngliche Bestimmung des „Prenninger Kreises“ rekurriert: die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Ziel des Ausgleichs zwischen Freiheit und Bindung an Werte, die unserer humanen Weltsicht entsprechen.

Montag, 25. Juni 2012, 19 Uhr
KulturPension Landhaus Feuerlöscher,
Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz


Gespräch mit Wolfgang Suschitzky

Wolfgang Suschitzky
Wolfgang Suschitzky

Der berühmte Fotograf und Kameramann Wolfgang Suschitzky, 1912 in Wien als Sohn eines jüdischen sozialdemokratischen Verlegers geboren, ist unter dem Eindruck des Austrofaschismus 1934 nach England emigriert und begann dort im selben Jahr professionell zu arbeiten. Er machte sich rasch einen Namen als Fotoreporter und wurde in den Folgejahren zu einer wichtigen Figur des britischen Dokumentarfilms.

Anlässlich seines 100. Geburtstages gibt es eine Ausstellung seiner Fotos in der Galerie Remixx in Graz. In einem Gespräch im kleinen Kreis, moderiert von Günter Eisenhut, können besonders Interessierte im Landhaus Feuerlöscher einen persönlichen Eindruck von Wolfgang Suschitzky gewinnen.

prenninger
gespräche
2011

PRENNINGER GESPRÄCHE 2011

Oliver Ressler
We Have a Situation Here

Oliver Ressler Ausstellung
Eröffnung: Samstag, 4. Juni 2011, 17 Uhr
Dauer der Ausstellung: 5. Juni bis 30. Dezember 2011


Landhaus Feuerlöscher
Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz
Tel. +43-664-411 3668
www.prenningergespraeche.at

Die Ausstellung „We Have a Situation Here“ versammelt eine Reihe von Plakaten, Fotoarbeiten und Filmen, die Oliver Ressler in den vergangenen Jahren realisiert hat.
Sie ermöglicht einen Einblick in die unterschiedlichen Stränge und Strategien, die Resslers künstlerische Praxis ausmachen. Seine Ausstellungen, Arbeiten im Außenraum, Filme, Vorträge, Bücher und von ihm kuratierten Ausstellungen rekurrieren auf Themen wie Ökonomie, Demokratie, Widerstandsformen, gesellschaftliche Alternativen, Rassismus oder die globale Erwärmung. Ressler's Position ist dabei immer parteiisch. „Wie andere KünstlerInnen, die es darauf abgesehen haben, sich direkt in die politische Sphäre einzubringen, behandelt Ressler die Ästhetik praktisch, als eine Reihe von Werkzeugen, mit denen man einen Job erledigt. Zu diesem Zweck besteht seine Arbeit einmal aus Postern und Videos, ein anderes Mal bezieht sie architektonisch kontingente visuelle Elemente mit ein oder sie benutzt organisatorische oder pädagogische Situationen, um öffentliche Diskussionen und Debatten auszulösen.
[...] Resslers Anspruch, sich zwischen verschiedenen, Fiktion und Nicht-Fiktion verbindenden Räumen hin und her zu bewegen, hebt die Gefahr hervor, die KünstlerInnen für die Ordnung der Dinge darstellen können“, schreibt Gregory Sholette. Marco Scotini ergänzt: „Ressler is one of the new generation of artists operating in the 'grey area' that exists between art and politics who develop projects on a variety of social themes
using different media. But what particularly distinguishes Ressler's work compared to others and has led to his international renown is the role of policy activist he assumes through his documentary and social inquiries, through the production of slogans and publicizing campaigns that serve many and various types of political agitation and social conflict,
and finally through conferences, publications, counter-information campaigns and exhibitions that gather together the results of his investigations”.

Die Personale in Prenning kombiniert unterschiedliche Poster und Großflächenplakate, die in unterschiedlichen Kontexten ursprünglich in Städten wie Amsterdam, Graz, Karlsruhe und Linz affichiert wurden, mit Fotografien aus den Serien „Globalizing Protest“ (seit 2004) und „We Have a Situation Here“ (2011). Diese Arbeiten werden durch ein Videoarchiv ergänzt, in dem die elf von Ressler seit 2000 realisierten Filme zur Sichtung
zur Verfügung stehen. Darunter befinden sich drei Filme, die sich mit der so genannten Anti-Globalisierungsbewegung auseinandersetzen, und drei Filme zu den politischen Prozessen in Venezuela.

Oliver Ressler, geboren 1970 in Knittelfeld, lebt und arbeitet in Wien. Seine Projekte wurden in Einzelausstellungen im Berkeley Art Museum, USA; Platform Garanti Contemporary Art Center, Istanbul; Museum of Contemporary Art, Belgrad; Kunstraum der
Universität Lüneburg; Centro Cultural Conde Duque, Madrid und im Alexandria Contemporary Arts Forum, Ägypten gezeigt.
Ressler nahm an mehr als 200 Gruppenausstellungen teil, darunter im MASS MoCA, USA; Itaucultural Institute, Sao Paulo; National Museum of Contemporary Art, Athen; CAAC, Sevilla; Van Abbe Museum, Eindhoven und an den Biennalen in Prag, Sevilla, Moskau, Taipei, Lyon und in der 4th Young Artists' Biennial in Bukarest.
Für die Taipei Biennale 2008 kuratierte Ressler eine Ausstellung über die Anti- Globalisierungsbewegung, „A World Where Many Worlds Fit“, die außerdem 2010 in der Foreman Art Gallery der Bishop University in Sherbrooke, Kanada gezeigt wurde. 2008 erschien sein Buch „Alternative Ökonomien, alternative Gesellschaften“ (Promedia Verlag).
www.ressler.at


Steiermark heute vom 7. Juni 2011
Berichterstattung auf ORF, Beitrag 9
Link zum Mediaplayer des ORF



Prenninger Gespraeche Oliver Ressler

Oliver Ressler Managers



Montag, 27. Juni 2011, 11 Uhr
Landhaus Feuerlöscher, Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz
Workshop mit Oliver Ressler
Im Workshop wird Oliver Ressler die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten vorstellen und anhand dieser mit den Teilnehmern die Möglichkeiten diskutieren, wie man in bestehende Realitäten intervenieren kann.

Kostenlose Fahrt mit dem Bus ab Graz, Andreas Hofer Platz, um 10 Uhr, Rückkunft von Prenning um ca. 17 Uhr.
Um telefonische Voranmeldung (0664 – 3112 169) wird gebeten.

Oliver Ressler - Politik durchkreuzt die Logik der Herrschaft


Samstag, 8. Oktober 2011, 19 Uhr
Landhaus Feuerlöscher, Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz

Vortrag von Uwe Baur und Karin Gradwohl-Schlacher:
Handlungspielräume österreichischer SchriftstellerInnen im Nationalsozialismus

Die Klärung der Handlungsspielräume ist ein entscheidender Faktor in der aktuellen Diskussion über ethische und politische Dimensionen des Verhaltens von KünstlerInnen in der NS-Zeit. Ohne Kenntnis persönlicher, familiärer, finanzieller und politischer Beschränkungen, die bei der Gewichtung von Dokumenten eine wichtige Rolle spielen sollten,
kommt es immer wieder zu unausgewogenen Beurteilungen.

Für uns Nachgeborene ergibt sich daraus die Frage, mit wie viel Mut wir selbst unsere Handlungsspielräume als demokratische Freiräume wahrnehmen und nutzen.

Seit 1986 wurde am Institut für Germanistik der Karl-Franzens-Universität Graz die umfangreichste Sammlung und Dokumentation von Materialien und Daten zur Literatur in Österreich zwischen 1938 und 1945 geschaffen. Gegenwärtige MitarbeiterInnen sind Dr. Karin Gradwohl-Schlacher und Univ. Prof. Dr. Uwe Baur. Mit dem bereits erschienen Steiermark-Band und dem in Fertigstellung begriffenen Kärnten-Band beginnt eine flächendeckende Bestandsaufnahme des literarischen Lebens in ganz Österreich während des Nationalsozialismus. Den Abschluss bildet ein übergreifendes Institutionen-Lexikon, das die Funktionsträger, literarischen Vereine, Preise, Periodika und Anthologien, Verlage und Theater aller „Gaue“ zusammenfasst.




Samstag, 12. November 2011, 19 Uhr

Landhaus Feuerlöscher, Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz

Künstlergespräch, Ausschnitte aus Videos und Diskussion:
Ernst Logar im Gespräch mit Heimo Halbrainer über die Ausstellungsreihe

„Das Ende der Erinnerung – Kärntner PartisanInnen”

In der Ausstellungsreihe „Das Ende der Erinnerung – Kärntner PartisanInnen” des Künstlers Ernst Logar sprechen Kärntner Sloweninnen und Slowenen über ihre einschneidenden Erlebnisse im zweiten Weltkrieg bei den Partisanen, über die Nachkriegsjahre und über ihre heutige Lebenssituation in Kärnten. Die vom Künstler aufgezeichneten
Gespräche, präsentiert in Form einer Videoinstallation, sind eindringliche Dokumente einer letzten Generation von Zeitzeugen, die sich gegen das NS-Regime gestellt haben und deren unmittelbare Erinnerungen bald verloren sein werden.

Die Ausstellung wurde an vielen geschichtsträchtigen Orten in Österreich gezeigt:
im Palais Epstein (Österreichischen Parlament, Anfang 2008), in der Gedenkstätte für Opfer der NSJustiz, im Landesgericht Wien (April 2008), im Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK) (Juni/November 2008), im Kulturhaus St. Primus/Kulturni dom _entprimo_ (Juni/Juli 2008), im Museum Gedenkstätte Per_manhof/Muzej pri Per_manu (Juli/Oktober 2008)
sowie in der Aula der Universität Wien (Oktober/November 2010) und im
Pavelhaus/Pavolva hi_a in Laafeld/Potrna bei Bad Radkersburg (Dezember 2010 bis Februar 2011)

Samstag, 10. Dezember 2011, 19 Uhr
Landhaus Feuerlöscher, Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz
Buchpräsentation/Der Roman von Kurt Neumann:
„Bürger der Pause – Gefangene zwischen zwei Kriegen“

Heimo Halbrainer und Christian Teissl stellen den erstmals veröffentlichten Roman von Kurt Neumann „Bürger der Pause - Gefangene zwischen zwei Kriegen“ vor.

Eine Kooperation des Vereins Clio und „prenninger gespräche“




prenninger
gespräche
2010

PRENNINGER GESPRÄCHE 2010

Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins „prenninger gespräche“!

Wir laden am Samstag, 16. Oktober um 19.00 Uhr,
ins Landhaus Feuerlöscher, Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz

zum Vortrag
„Provokation Kunst“ von Wolfram P. Kastner (München)

Vor 15 Jahren versah der Künstler Wolfram P. Kastner zum ersten Mal auf dem Salzburger Kommunalfriedhof die schwarze Ehrenschleife für die Waffen-SS mit einem Scherenschnitt. Die in Österreich und Deutschland lange geübte Gewohnheit, weg zuschauen oder noch besser gar nichts zu sehen und also auch nichts zu wissen und Friedhofsruhe zu bewahren, war mit einem Schnitt gestört. Bundespolizei mit deutschen Schäferhunden suchte den Künstler, SS-ler eroberten die Kranzschleife aus der Galerie 5020 im Handstreich zurück und stießen finstere Drohungen aus wie „Auge um Auge...“. Eine Briefbombe wurde angekündigt, Anzeigen erstattet, Strafprozesse und Diskussionen geführt.

Die Störung der Wegsehgewohnheit war nicht mehr rückgängig zu machen und der „braune Star“ (eine im Alpenraum sehr häufige Sehschwäche) wurde offenkundig. Es gab viel Unterstützung für den Sehstörer Kastner bei
den verschiedenen Aktionen zur Ehrung der (von SSlern) ermordeten Deserteure und Salzburger Juden, ebenso wie beim Beschneiden der SS-Gesinnungsbanderole.

Schleife

54 Jahre lang währte der Nazi-Spuk auf dem Salzburger Friedhof – nach 54 Jahren ist der Spuk endlich vorbei. Zehnmal beschnitt Wolfram P. Kastner die SS-Banderole. Einiges von dem, was ihm dabei und danach widerfuhr, wird er zeigen und davon berichten.

Ebenso werden weitere SehStörungen zur Sprache kommen: Ein unsichtbares Denkmal für Thomas Bernhard an der Staatsbrücke in Salzburg, die strafbare Ergänzung der Tafel für Theodor Herzl mit einem gefälschten Zitat, die Kennzeichnung geraubter Häuser und die Erinnerung an die Salzburger Anschluss-Bücherverbrennung. 2007 realisierte er „Furchtbare Wege“, ein Projekt zur Erinnerung an den Todesmarsch ungarischer Juden im April 1945 (im Rahmen des Festivals der Regionen, Oberösterreich).

Elser Aktion

Kastner wird in seinem Vortrag auch auf seine geplanten Aktivitäten in der Steiermark eingehen, bei denen es um ein Grab am Grazer Zentralfriedhof geht, das noch heute mit einem Hakenkreuz "geschmückt" ist, das die Angehörigen nicht entfernen wollen.

Erinnern



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Im Rahmen der Ausstellung

Von Judenburg nach Hollywood
KURT NEUMANN


(1902-1984)
Redakteur - Schauspieler - Drehbuchautor

laden wir Sie herzlich zu einem Gespräch mit der in Amerika lebenden Tochter Kurt Neumanns, Maria Ramas, ein.

"KURT NEUMANN IN HOLLYWOOD"
BIOGRAFISCHES, FILME, ÖSTERREICHER IN HOLLYWOOD

Samstag, 11. September 2010, 19.00 Uhr,
Landhaus Feuerlöscher, Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz

Das Gespräch führt der Kurator der Ausstellung, Heinz Trenczak.

 

Kurt Neumann - Von Judenburg nach Hollywood

Von Judenburg nach Hollywood
KURT NEUMANN

(1902-1984)
Redakteur - Schauspieler - Drehbuchautor

Ausstellung

im Landhaus Feuerlöscher, Prenning bei Deutschfeistritz
Eröffnung Samstag, 10. Juli 2010, 17 Uhr
Ausstellungsdauer: 11. Juli – 30. Dezember 2010
Kurator: Heinz Trenczak

Die Jahresausstellung der „prenninger gespräche“ im Landhaus Feuerlöscher - KulturPension in Prenning ist heuer dem Redakteur, Schauspieler und Drehbuchautor Dr. Kurt Neumann, einem ehemaligen Bewohner dieses Hauses, gewidmet. Auch durch seine Initiative war das Landhaus der Familie Feuerlöscher während der Zwischenkriegszeit ein Treffpunkt widerständiger Künstler und Intellektueller geworden.
Kurt Neumanns in den USA lebende Tochter, Maria Ramas, Professorin an der Universität Los Angeles, hat die Ausstellung mit hoch interessanten Exponaten unterstützt. Als Kurator konnten wir den Grazer Filmemacher und ehemaligen WDR-Redakteur Heinz Trenczak gewinnen, der die Aktivitäten Kurt Neumanns in Hollywood besonders hervorheben
wird.
Günter Eisenhut


Nähere Information und Jahresprogramm:

Jahresprogramm 2010


Von Judenburg nach Hollywood
K U R T N E U M A N N
(1902 - 1984)
Redakteur - Schauspieler - Drehbuchautor

Kurt Neumann, am 7. Juli 1902 in Judenburg geboren, war in erster Ehe mit Anny Feuerlöscher (1905 - 1977) verheiratet. Während der Zwischenkriegszeit war er Initiator sowie Mitglied des widerständigen Prenninger Kreises – mit Axl Leskoschek, Herbert Eichholzer, den Brüdern Fischer, Walter Ritter u. a. –, der sich im Landhaus der Familie Feuerlöscher traf. Von 1932 bis 1934 arbeitete Neumann als Redakteur und zeitweise
als stellvertretender Herausgeber für die sozialdemokratische Zeitung “Arbeiterwille” in Graz und engagierte sich während der Februarkämpfe 1934 für die Demokratie. Nach seiner Inhaftierung emigrierte Neumann 1934 zunächst über Prag nach Paris, später kehrte er in die Steiermark zurück. Durch seine antifaschistischen Aktivitäten exponiert, musste er Österreich 1938 verlassen. Sein Fluchtweg führte nach Frankreich, wo er mit Herbert Eichholzer in Paris u. a. an einem illegalen Sender mitarbeitete. Nach Kriegsausbruch wurde Neumann als “feindlicher Ausländer” interniert und in einem Lager in der Normandie festgehalten. Dort schrieb er einen umfangreichen Roman über den Kampf gegen den aufsteigenden Faschismus in der Steiermark. Für dessen Hauptfigur – Peter Wendel – dienten ihm viele Ereignisse aus dem Leben Herbert Eichholzers als Vorbild. Eine zionistische Organisation verhalf Kurt Neumann zur
Einreise in die Vereinigten Staaten. Auf dem Schiff, das ihn über den Atlantik brachte, war der Steirer der einzige nichtjüdische Passagier. Sein Fluchtziel: Los Angeles.

In den USA setzte Neumann seine journalistische Tätigkeit fort und publizierte unter dem Pseudonym Walter Traun. In zweiter Ehe heiratet er Jane Scott, die Schwester des Drehbuchautors Allan Scott. Im Mai 1943 assistierte er zusammen mit Hermann Rauschning dem Autorenpaar Albert Hackett und Frances Goodrich bei der Drehbuchvorlage für den Anti-Nazi-Film “The Hitler Gang” (Paramount), der den Aufstieg des „Führers“ thematisiert. Unter seinem bürgerlichen Namen glückte Kurt Neumann in Hollywood zwischen 1943 und 1946 zudem eine bescheidene Karriere als
Nebendarsteller. Nach dem Krieg heiratete Neumann in dritter Ehe die kroatische Primaballerina, Choreografin und Tanzpädagogin Mia Cˇorak Slavenska (1916-2002). Dieser Ehe entstammt die Tochter Maria (*1947). Obwohl Vertreter Österreichs Neumann zur Rückkehr und zur Mitarbeit am Wiederaufbau seines Heimatlandes bewegen wollten und obgleich
seine US-Einbürgerung während der McCarthy-Ära jahrelang hinausgeschoben worden war, zog er es vor, in den Vereinigten Staaten zu bleiben. Abweichend von seinen bisherigen Metiers organisierte Kurt Neumann in den folgenden Jahren Tourneen für zwei von seiner Frau Mia gegründete Tanzensembles, für das Ballet Variante und das Slavenska-Franklin-Ballet, zudem als Manager der Hol Surok Attraction u. a. für den
Texas Boys Choir, die Polish Dance Compagnie, das Moisejew-Tanzensemble sowie für Symphonieorchester aus Israel und aus Frankreich. Kurt Neumann starb am 18. März 1984 in Canoga Park, Kalifornien.

Heinz Trenczak



Kurator: Heinz Trenczak
Mitarbeit: Günter Eisenhut, Eugen Gross, Heimo Halbrainer, Kristina Henschke,
Gabriel Hirnthaler, Erwin Michenthaler, Annette Rainer, Judith Recher
Grafik & Ausstellungsgestaltung: Josef Fürpaß
Zur Ausstellung erscheint ein DVD-Katalog
(Konzept: David Kranzelbinder, Heinz Trenczak, Kristina Henschke)

Unterstützt von:
Maria Ramas (Tochter von Kurt Neumann), Los Angeles
Neue Galerie am Universalmuseum Joanneum
Archiv der Technischen Universität Graz (Nachlass Dietrich Ecker)
Multimediale Sammlungen am Universalmuseum Joanneum

Veranstalter:
p r e n n i n g e r g e s p r ä c h e



Fotos der Ausstellungseröffnung:

Neumann 2010

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BesucherInnen in Prenning




Folder hier herunterladen: Jahresprogramm 2009

prenninger
gespräche
2009


Folder hier herunterladen: Jahresprogramm 2009

Samstag, 16. Mai 2009, Abfahrt 10.00 Uhr
BUSFAHRT FÜR DIE MITGLIEDER DES VEREINS UND FÜR GÄSTE ZUR MESSE
"Geht's der Subversion gut, geht's uns allen gut"
nach Linz, Kulturhauptstadt 09



MESSE FÜR GEGENKULTUR & WIDERSTANDSTECHNOLOGIEN

„An diesem Wochenende im Mai 2009 warten im Linzer Hafen Dutzende AktivistInnen auf Sie, um Ihnen die neuesten Entwicklungen auf dem Widerstandssektor näher zu bringen. Im authentischen Messeambiente kann ein hautnaher Kontakt mit den subversiven Elementen geknüpft werden. Der konzentrierte Austausch bündelt Strategien für einen radikalen Umsturz der Gesellschaft. Der Mix aus praktischen Werkzeugen, theoretischem Wissen, aktivistischen Interventionen, politischen und künstlerischen Widerstandsformen erzeugt ein produktives Chaos, das den revolutionären Prozess vorantreibt.“
Nähere Infos unter www.subversivmesse.net
Ein Projekt von Linz09 mit Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung, stickma.de/Dresden, rebel:art/Hamburg, x-net/Linz

Abfahrt 10.00 Uhr vor dem Künstlerhaus in Graz
Rückfahrt um 19.00 Uhr, Ankunft in Graz ca. 21.30 Uhr
Es wird eine Führung und Diskussionen mit beteiligten Künstlerinnen und Künstlern geben.
Kostenbeitrag: Fahrt, Eintritt, Führung € 45.-
Bei Interesse können wir auch das ARS ELECTRONICA CENTER – MUSEUM DER ZUKUNFT besuchen.
Bitte um Anmeldung unter Tel. +43-664-311 2169

Linz 2009

Linz 2009

Linz 2009

Linz 2009

Linz 2009

Linz 2009

Freitag, 26. Juni 2009, 12.00 Uhr, bis Sonntag 28. Juni 2009, 18.00 Uhr
Heinz Trenczak
DIE INNERE REISE - poetisches Wochenende im Haus Feuerlöscher
unter Mitwirkung von Roland Günter

Samstag, 19. September 2009, 19.00 Uhr
Günter Eisenhut
DIE HAUSBÜCHER VON FRANZ SCHACHERL
Vortrag mit Powerpointpräsentation im Landhaus Feuerlöscher

Freitag, 16. Oktober 2009, 19.00 Uhr
Wolfram P. Kastner
PROVOKATION KUNST - Vortrag und Aufforderung zum Handeln

Dienstag, 3. November 2009, 19.00 Uhr
im Landhaus Feuerlöscher
ABENDESSEN IM LANDHAUS FEUERLÖSCHER
mit Menschen, die für den historischen "Prenninger Kreis" relevant waren.

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BesucherInnen in Prenning



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Freitag, 26. Juni 2009, 12.00 Uhr
bis Sonntag 28. Juni 2009, 18.00 Uhr


Heinz Trenczak
DIE INNERE REISE - poetisches Wochenende im Haus Feuerlöscher
unter Mitwirkung von Roland Günter (Oberhausen)

- Provisorischer Ablauf -

Freitag, 26. Juni 2009

18 Uhr Begrüßung + Get together + Einführung ins Thema

19 Uhr Kurzfilm „Tonino Guerra besucht Deutschland“
(1994 / Länge: 5’ 36“)
Der Dichter, Poet und Drehbuchautor Tonino Guerra war als Student 1944 in Italien verhaftet, an die Deutschen ausgeliefert und in ein NS-Arbeitslager gesteckt worden. 50 Jahre später besucht Guerra Troisdorf bei Bonn, den Ort des einstigen Schreckens…

20 Uhr Abendessen + Zwangloses Beisammensein
Powerpoint-Präsentation (1) zu Tonino Guerra von Roland Günter

Samstag, 27. Juni 2009

9.30 Uhr Lesung aus Texten von Tonino Guerra

10.15 Uhr Film „Die innere Reise – Tonino Guerra und seine poetischen Orte im Marecchia-Tal“
(1995 / Länge: 30 Min.)
von Heinz Trenczak

12 Uhr Mittagessen
Speisen und Getränke aus der Emilia Romagna, der Heimat von Tonino Guerra

14 Uhr Exkursion in die Umgebung von Prenning

17 Uhr Tee- & Kaffeepause

17.30 Uhr Lesung aus Texten von Tonino Guerra

18 Uhr Film „Von Rimini landeinwärts“
(1995 / Länge: 30 Min.)
von Heinz Trenczak

20 Uhr Abendessen

Anschließend: Powerpoint-Präsentation (2) zu Tonino Guerra von Roland Günter

Sonntag, 28 Juni 2009

9.30 Uhr Lesung aus Texten von Tonino Guerra

10.15 Uhr Kurzfilm „Der Poet im Turm – Tonino Guerra zu Gast in Tübingen“
(1996 / Länge: 7’ 34“)
von Heinz Trenczak

Musik Ausklang / Verabschiedung bei Kaffee / Tee / Abreise

Unkostenbeitrag für 2 Übernachtungen mit Vollpension € 120.-

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Ausstellung
The next step to your future
Engagierte New Yorker Kunst in Prenning
im Landhaus Feuerlöscher, Prenning bei Deutschfeistritz

Eröffnung: Samstag, 11. Juli 2009 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. Juli bis 14. November 2009




Die Ausstellung, kuratiert von Hannes Priesch, versammelt künstlerische Arbeiten aus New York, die mit politischen / gesellschaftlichen Themen befasst sind. Die teilnehmenden KünstlerInnen bedienen sich sehr unterschiedlicher Strategien um eine Vielfalt von gesellschaftspolitischen heiße Eisen in ihrer Kunstpraxis zu thematisieren.
Die Bereiche und Medien in denen, sie dies manifestieren sind ebenfalls vielfältig: Video, Performancekunst, Fotografie, Zeichnung, Reden, Predigten, Interviews, Chorgesang, Malerei. Ebenso sind die Orte ihrer Auftritte und Präsentationen breit gestreut; sie reichen von der Galerie, dem Theatersaal, der Shoppingmall, Rundfunk und Fernsehen, bis zum Konferenzsaal und der Straße.

Ästhetischen Fragen wird große Wichtigkeit eingeräumt. Denn obschon die Themen der künstlerischen Auseinandersetzung außerhalb eines eng gesteckten Kunstfeldes und Kunstbegriffs liegen und die KünstlerInnen sich der Devise l’art pour l’art nicht verpflichten, wird die künstlerische Qualität als eminent wichtig erachtet: Form und Inhalt sind in der Kunst (eigentlich) untrennbar. Eine Fokussierung auf gesellschaftliche Themen bedeutet hier nicht eine Vernachlässigung ästhetischer Fragen. Das Gegenteil ist der Fall: die künstlerische Herangehensweise ist ein Anker. Die den künstlerischen Prozessen innewohnende Verlangsamung erweitert die Sichtmöglichkeiten; schafft Distanz, erlaubt neben Betroffenheit auch Humor als Anstoß und so können Vieldeutigkeit und zusätzliche Qualitäten einfließen.
Es gilt nicht nur auf Themen aufmerksam zu machen, sondern sie durch die künstlerische Transformation so zu modifizieren, dass es dem Betrachter/ der Betrachterin möglich ist in und durch die künstlerische Herangehensweise Distanz, Mut und Freiheit für eine eigene Sicht der Dinge zuentwickeln.

KünstlerInnen:

Reverend Billy and the Church of Stop Shopping
Mirel Borra
Karen Finley
Rainer Ganahl
Eric Heist
OM THEM Project (mit H. Priesch u.a.)
Maria Petschnig
Yes Men
Michael Waugh u.a.

Kurator: Hannes Priesch


Zur Ausstellung soll ein Katalog erscheinen.


Hannes Priesch - Foto: Zita OberwalderHANNES PRIESCH - Foto: Zita Oberwalder

Neil BenezraNeil Benezra - Koeln Kaddish - Foto: Zita Oberwalder

Maria Petschnig - Foto: Zita OberwalderMARIA PETSCHNIG - Foto: Zita Oberwalder

Michael Waugh - Foto: Zita OberwalderMICHAEL WAUGH - Foto: Zita Oberwalder

Rainer Ganahl - Foto: Zita OberwalderRAINER GANAHL - Foto: Zita Oberwalder

YES MAN - Foto: Zita OberwalderYES MAN - Foto: Zita Oberwalder




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Samstag, 19. September 2009, 19.00 Uhr

Günter Eisenhut
DIE HAUSBÜCHER VON FRANZ SCHACHERL
Vortrag mit Powerpointpräsentation im Landhaus Feuerlöscher


Bei meinen Recherchen für das Jubiläumsfonds-Projekt „Verfolgung, Widerstand und Exil steirischer Künstlerinnen und Künstler 1933 – 1948“ unter der Leitung von Peter Weibel, das in der Ausstellung und dem Katalog „Moderne in dunkler Zeit“, Graz 2001 mündete, war die Wiederentdeckung des jüdischen Architekten Franz Schacherl von besonderem Interesse: Franz Schacherl wurde im Wien der Zwischenkriegszeit als kritischer Theoretiker des sozialen Wohnbaus und als innovativer Planer großer Einfamilien- und Reihenhaus-Siedlungen für Arbeiterfamilien bekannt, die er in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Franz Schuster entwarf und plante. Mit Schuster gab er ab 1926 die Architekturzeitschrift „Der Aufbau“ heraus, zu der so bedeutende Vertreter der Moderne wie Josef Frank und Bruno Taut beitrugen. Nach der Niederwerfung des Aufstandes im Februar 1934 bekam er als exponierter Linker keine öffentlichen Aufträge mehr. Aus der Zeit 1930 bis 1937 stammen vier Hausbücher (Gästebücher) Franz Schacherls, die Aquarelle, Fotos und Collagen von ihm und von seinen Freunden Otto Rudolf Schatz, Franz Senkinc, Franz Zülow, Karl Wiener u.a. enthalten.
Diese Bücher sind nicht nur Dokumente des „Kulturellen Widerstandes“ als Ausdruck der „Inneren Emigration“, sondern durch die darin enthaltenen Collagen und Fotomontagen auch für die stilistische Entwicklung der österreichischen Kunst der Zwischenkriegszeit von Relevanz. Kurz vor dem „Anschluss“ hat Schacherl an den Vorkriegsheften des PLAN, einer in Österreich singulären, antifaschistischen Kulturzeitschrift mitgearbeitet. Als Vertreter der internationalen Moderne, Sozialist, Libertin und Jude höchst gefährdet, flüchtete er 1938 nach Paris und emigrierte 1939 in die portugiesische Kolonie Angola, wo er im Regierungsauftrag Spitäler und öffentliche Gebäude plante, die aber bis auf wenige Ausnahmen nicht realisiert wurden. Die Zeit der Emigration wurde von ihm in mehreren Mappen dokumentiert. 1943 starb er bei einer unsachgemäßen Magenoperation in Luanda.

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Freitag, 16. Oktober 2009, 19.00 Uhr

Wolfram P. Kastner
PROVOKATION KUNST - Vortrag und Aufforderung zum Handeln


Vor 15 Jahren versah der Künstler Wolfram P. Kastner zum ersten Mal auf dem Salzburger Kommunalfriedhof die schwarze Ehrenschleife für die Waffen-SS mit einem Scherenschnitt. Die in Österreich und Deutschland lange geübte Gewohnheit, weg zu schauen oder noch besser gar nichts zu sehen und also auch nichts zu wissen und Friedhofsruhe zu bewahren, war mit einem Schnitt gestört. Bundespolizei mit deutschen Schäferhunden suchte den Künstler, SS-ler eroberten die Kranzschleife aus der Galerie 5020 im Handstreich zurück und stießen finstere Drohungen aus wie „Auge um Auge...“. Eine Briefbombe wurde angekündigt, Anzeigen erstattet, Strafprozesse und Diskussionen geführt. Die Störung der Wegsehgewohnheit war nicht mehr rückgängig zu machen und der „braune Star“ (im Alpenraum sehr häufige Sehschwäche) wurde offenkundig. Es gab viel Unterstützung für den Sehstörer Kastner bei den verschiedenen Aktionen zur Ehrung der (von SSlern) ermordeten Deserteure und Salzburger Juden, ebenso wie beim Beschneiden der SS-Gesinnungsbanderole. 54 Jahre lang währte der Nazi-Spuk auf dem Salzburger Friedhof – nach 54 Jahren ist der Spuk endlich vorbei. Zehnmal beschnitt Wolfram P. Kastner die SS-Banderole. Einiges von dem, was ihm dabei und danach widerfuhr, wird er zeigen und davon berichten. Ebenso werden weitere SehStörungen zur Sprache kommen: ein unsichtbares Denkmal für Thomas Bernhard an der Staatsbrücke die strafbare Ergänzung der Tafel für Theodor Herzl mit einem gefälschten Zitat die Kennzeichnung geraubter Häuser und die Erinnerung an die Salzburger Anschluss-Bücherverbrennung „Kunst bewirkt mitunter mehr als ihr zugetraut wird, wenn sie sich nicht aufs Dekorieren, Ästhetisieren und Mystifizieren beschränkt, sondern unerwartet Wahrnehmung und Diskussion provoziert.“ Carl Blauhorn, 2008 Wolfram P. Kastner, wurde 1947 in München geboren, lebt und arbeitet in München. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste München und hat seit 1982 mehrere öffentliche Aktionen und Interventionen zum Thema SehStörungen realisiert, u.a. 2007 „Furchtbare Wege“, ein Projekt zur Erinnerung an den Todesmarsch ungarischer Juden im April 1945 (im Rahmen des Festival der Regionen Oberösterreich) Er wird in seinem Vortrag auch auf seine Aktivitäten in der Steiermark eingehen.

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Dienstag, 3. November 2009, 19.00 Uhr

ABENDESSEN IM LANDHAUS FEUERLÖSCHER
mit Menschen, die für den historischen "Prenninger Kreis" relevant waren.


An diesem Tag jährt sich der Geburtstag von Axl Leskoschek zum 120. Mal. Der Historiker des Übelbachtales, Herrn Mühlbacher, der sich sehr intensiv mit der Familie Feuerlöscher, mit der Pappefabrik und den Arbeitern und Angestellten und den Künstllern des „Prenninger Kreis“ beschäftigt hat, wird ein Gespräch mit eingeladenen Zeitzeugen über ihre Erinnerungen führen. Anschließend wird es Gelegenheit für Fragen geben. Die Veranstaltung wird für die Nachwelt aufgezeichnet.

Liste der einzuladenden Zeitzeugen noch in Arbeit.

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Der Verein prenninger gespräche hat seinen Sitz im Landhaus Feuerlöscher in Prenning im Übelbachtal. Sein Ziel ist es, Weltoffenheit, Widerstandsgeist und Solidarität zu befördern. Das Landhaus Feuerlöscher war in der Zwischenkriegszeit Treffpunkt widerständiger Künstlerinnen / Künstler und Intellektueller, die diese Werte unter hohem Risiko hochgehalten haben: Anna, Lilli und Herbert Feuerlöscher, Herbert Eichholzer, Anna Lülja Praun, Axl Leskoschek, Walter Ritter, Kurt Neumann u.a. Diese Tradition würdigend, sollen unsere Aktivitäten um die Frage kreisen, wie man diese Ziele zeitgemäß konkretisieren kann und welche Formen künstlerischer Widerstand heute annimmt oder annehmen könnte.

Information unter Tel. +43-664-411 3668
www.prenningergespraeche.at
prenninger.gespraeche@gmx.at
Landhaus Feuerlöscher
Prenning 58
8121 Deutschfeistritz – Austria



PRENNINGER GESPRÄCHE

Samstag, 4. Juni 2008, 19.00 Uhr
Kultureller Widerstand I Gespräch mit Peter Weibel

Samstag, 2. August 2008, 19.00 Uhr
Lesung von Texten aus dem „Prenniger Kreis“

Samstag, 27. September 2008, 19.00 Uhr  
Lesung aus „Kettenreaktion Contra“ von Ferdinand Sapper
mehr Information


AXL LESKOSCHEK
Ausstellung
imLandhaus Feuerlöscher, Prenning bei Deutschfeistritz
Eröffnung Samstag, 17. Mai 2008, 17.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 18. Mai – 31. Oktober 2008

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Leskoschek Buero

Axel Leskoschek - Seminarraum

Salon im Haus Feuerloescher

Salon Leskoschek - Ausstellung



PRENNINGER GESPRÄCHE

Samstag, 4. Juni 2008, 19.00 Uhr
Kultureller Widerstand I Gespräch mit Peter Weibel

Samstag, 2. August 2008, 19.00 Uhr
Lesung von Texten aus dem „Prenniger Kreis“

Samstag, 27. September 2008, 19.00 Uhr  
Lesung aus „Kettenreaktion Contra“ von Ferdinand Sapper
Lesung Sapper


PRENNINGER GESPRÄCHE

Samstag, 4. Juni 2008, 19.00 Uhr
Kultureller Widerstand I Gespräch mit Peter Weibel

Samstag, 2. August 2008, 19.00 Uhr
Lesung von Texten aus dem „Prenniger Kreis“

Samstag, 27. September 2008, 19.00 Uhr  
Lesung aus „Kettenreaktion Contra“ von Ferdinand Sapper
Lesung Sapper



AXL LESKOSCHEK
Ausstellung

Eröffnung Axl Leskoschek

im Landhaus Feuerlöscher, Prenning bei Deutschfeistritz
Eröffnung Samstag, 17. Mai 2008, 17.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 18. Mai – 31. Oktober 2008