VERANSTALTUNGSARCHIV
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gespräche 2011
PRENNINGER GESPRÄCHE 2011
Oliver Ressler
We Have a Situation Here

Eröffnung: Samstag, 4. Juni 2011, 17 Uhr
Dauer der Ausstellung: 5. Juni bis 30. Dezember 2011
Landhaus Feuerlöscher
Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz
Tel. +43-664-411 3668
www.prenningergespraeche.at
Die Ausstellung „We Have a Situation Here“ versammelt eine Reihe von Plakaten,
Fotoarbeiten und Filmen, die Oliver Ressler in den vergangenen Jahren realisiert hat.
Sie ermöglicht einen Einblick in die unterschiedlichen Stränge und Strategien, die
Resslers künstlerische Praxis ausmachen. Seine Ausstellungen, Arbeiten im
Außenraum, Filme, Vorträge, Bücher und von ihm kuratierten Ausstellungen rekurrieren
auf Themen wie Ökonomie, Demokratie, Widerstandsformen, gesellschaftliche
Alternativen, Rassismus oder die globale Erwärmung. Ressler's Position ist dabei
immer parteiisch. „Wie andere KünstlerInnen, die es darauf abgesehen haben, sich
direkt in die politische Sphäre einzubringen, behandelt Ressler die Ästhetik praktisch, als eine Reihe von Werkzeugen, mit denen man einen Job erledigt. Zu diesem Zweck
besteht seine Arbeit einmal aus Postern und Videos, ein anderes Mal bezieht sie architektonisch
kontingente visuelle Elemente mit ein oder sie benutzt organisatorische oder
pädagogische Situationen, um öffentliche Diskussionen und Debatten auszulösen.
[...] Resslers Anspruch, sich zwischen verschiedenen, Fiktion und Nicht-Fiktion verbindenden
Räumen hin und her zu bewegen, hebt die Gefahr hervor, die KünstlerInnen
für die Ordnung der Dinge darstellen können“, schreibt Gregory Sholette. Marco
Scotini ergänzt: „Ressler is one of the new generation of artists operating in the 'grey
area' that exists between art and politics who develop projects on a variety of social themes
using different media. But what particularly distinguishes Ressler's work compared to
others and has led to his international renown is the role of policy activist he assumes
through his documentary and social inquiries, through the production of slogans and publicizing
campaigns that serve many and various types of political agitation and social conflict,
and finally through conferences, publications, counter-information campaigns and
exhibitions that gather together the results of his investigations”.
Die Personale in Prenning kombiniert unterschiedliche Poster und Großflächenplakate, die
in unterschiedlichen Kontexten ursprünglich in Städten wie Amsterdam, Graz, Karlsruhe
und Linz affichiert wurden, mit Fotografien aus den Serien „Globalizing Protest“ (seit
2004) und „We Have a Situation Here“ (2011). Diese Arbeiten werden durch ein
Videoarchiv ergänzt, in dem die elf von Ressler seit 2000 realisierten Filme zur Sichtung
zur Verfügung stehen. Darunter befinden sich drei Filme, die sich mit der so genannten
Anti-Globalisierungsbewegung auseinandersetzen, und drei Filme zu den politischen
Prozessen in Venezuela.
Oliver Ressler, geboren 1970 in Knittelfeld, lebt und arbeitet in Wien. Seine Projekte
wurden in Einzelausstellungen im Berkeley Art Museum, USA; Platform Garanti
Contemporary Art Center, Istanbul; Museum of Contemporary Art, Belgrad; Kunstraum der
Universität Lüneburg; Centro Cultural Conde Duque, Madrid und im Alexandria
Contemporary Arts Forum, Ägypten gezeigt.
Ressler nahm an mehr als 200 Gruppenausstellungen teil, darunter im MASS MoCA, USA;
Itaucultural Institute, Sao Paulo; National Museum of Contemporary Art, Athen; CAAC,
Sevilla; Van Abbe Museum, Eindhoven und an den Biennalen in Prag, Sevilla, Moskau,
Taipei, Lyon und in der 4th Young Artists' Biennial in Bukarest.
Für die Taipei Biennale 2008 kuratierte Ressler eine Ausstellung über die Anti-
Globalisierungsbewegung, „A World Where Many Worlds Fit“, die außerdem 2010 in der
Foreman Art Gallery der Bishop University in Sherbrooke, Kanada gezeigt wurde. 2008
erschien sein Buch „Alternative Ökonomien, alternative Gesellschaften“ (Promedia
Verlag).
www.ressler.at
Steiermark heute vom 7. Juni 2011
Berichterstattung auf ORF,
Beitrag 9
Link zum Mediaplayer des ORF

Montag, 27. Juni 2011, 11 Uhr
Landhaus Feuerlöscher, Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz
Workshop mit Oliver Ressler
Im Workshop wird Oliver Ressler die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten vorstellen und
anhand dieser mit den Teilnehmern die Möglichkeiten diskutieren, wie man in bestehende
Realitäten intervenieren kann.
Kostenlose Fahrt mit dem Bus ab Graz, Andreas Hofer Platz, um 10 Uhr, Rückkunft von
Prenning um ca. 17 Uhr.
Um telefonische Voranmeldung (0664 – 3112 169) wird gebeten.

Samstag, 8. Oktober 2011, 19 Uhr
Landhaus Feuerlöscher, Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz
Vortrag von Uwe Baur und Karin Gradwohl-Schlacher:
Handlungspielräume österreichischer SchriftstellerInnen im
Nationalsozialismus
Die Klärung der Handlungsspielräume ist ein entscheidender Faktor in der aktuellen
Diskussion über ethische und politische Dimensionen des Verhaltens von KünstlerInnen in
der NS-Zeit. Ohne Kenntnis persönlicher, familiärer, finanzieller und politischer
Beschränkungen, die bei der Gewichtung von Dokumenten eine wichtige Rolle spielen sollten,
kommt es immer wieder zu unausgewogenen Beurteilungen.
Für uns Nachgeborene
ergibt sich daraus die Frage, mit wie viel Mut wir selbst unsere Handlungsspielräume als
demokratische Freiräume wahrnehmen und nutzen.
Seit 1986 wurde am Institut für Germanistik der Karl-Franzens-Universität Graz die
umfangreichste Sammlung und Dokumentation von Materialien und Daten zur Literatur in
Österreich zwischen 1938 und 1945 geschaffen. Gegenwärtige MitarbeiterInnen sind Dr.
Karin Gradwohl-Schlacher und Univ. Prof. Dr. Uwe Baur. Mit dem bereits erschienen
Steiermark-Band und dem in Fertigstellung begriffenen Kärnten-Band beginnt eine flächendeckende
Bestandsaufnahme des literarischen Lebens in ganz Österreich während des
Nationalsozialismus. Den Abschluss bildet ein übergreifendes Institutionen-Lexikon, das
die Funktionsträger, literarischen Vereine, Preise, Periodika und Anthologien, Verlage und
Theater aller „Gaue“ zusammenfasst.
Samstag, 12. November 2011, 19 Uhr
Landhaus Feuerlöscher, Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz
Künstlergespräch, Ausschnitte aus Videos und Diskussion:
Ernst Logar im Gespräch mit Heimo Halbrainer über die Ausstellungsreihe
„Das Ende der Erinnerung – Kärntner PartisanInnen”
In der Ausstellungsreihe „Das Ende der Erinnerung – Kärntner PartisanInnen” des
Künstlers Ernst Logar sprechen Kärntner Sloweninnen und Slowenen über ihre einschneidenden
Erlebnisse im zweiten Weltkrieg bei den Partisanen, über die Nachkriegsjahre und
über ihre heutige Lebenssituation in Kärnten. Die vom Künstler aufgezeichneten
Gespräche, präsentiert in Form einer Videoinstallation, sind eindringliche Dokumente
einer letzten Generation von Zeitzeugen, die sich gegen das NS-Regime gestellt haben und
deren unmittelbare Erinnerungen bald verloren sein werden.
Die Ausstellung wurde an vielen geschichtsträchtigen Orten in Österreich gezeigt:
im Palais
Epstein (Österreichischen Parlament, Anfang 2008), in der Gedenkstätte für Opfer der NSJustiz,
im Landesgericht Wien (April 2008), im Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK)
(Juni/November 2008), im Kulturhaus St. Primus/Kulturni dom _entprimo_ (Juni/Juli
2008), im Museum Gedenkstätte Per_manhof/Muzej pri Per_manu (Juli/Oktober 2008)
sowie in der Aula der Universität Wien (Oktober/November 2010) und im
Pavelhaus/Pavolva hi_a in Laafeld/Potrna bei Bad Radkersburg (Dezember 2010 bis
Februar 2011)
Samstag, 10. Dezember 2011, 19 Uhr
Landhaus Feuerlöscher, Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz
Buchpräsentation/Der Roman von Kurt Neumann:
„Bürger der Pause – Gefangene zwischen zwei Kriegen“
Heimo Halbrainer und Christian Teissl stellen den erstmals veröffentlichten Roman
von Kurt Neumann „Bürger der Pause - Gefangene zwischen zwei Kriegen“ vor.
Eine Kooperation des Vereins Clio und „prenninger gespräche“
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gespräche 2010
PRENNINGER GESPRÄCHE 2010
Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins „prenninger gespräche“!
Wir laden am Samstag, 16. Oktober um 19.00 Uhr,
ins Landhaus Feuerlöscher, Prenning 58, 8121 Deutschfeistritz
zum Vortrag
„Provokation Kunst“ von Wolfram P. Kastner (München)
Vor 15 Jahren versah der Künstler Wolfram P. Kastner zum ersten Mal auf dem Salzburger Kommunalfriedhof die schwarze Ehrenschleife für die Waffen-SS mit einem Scherenschnitt. Die in Österreich und Deutschland lange geübte Gewohnheit, weg zuschauen oder noch besser gar nichts zu sehen und also auch nichts zu wissen und Friedhofsruhe zu bewahren, war mit einem Schnitt gestört. Bundespolizei mit deutschen Schäferhunden suchte den Künstler, SS-ler eroberten die Kranzschleife aus der Galerie 5020 im Handstreich zurück und stießen finstere Drohungen aus wie „Auge um Auge...“. Eine Briefbombe wurde angekündigt, Anzeigen erstattet, Strafprozesse und Diskussionen geführt.
Die Störung der Wegsehgewohnheit war nicht mehr rückgängig zu machen und der „braune Star“ (eine im Alpenraum sehr häufige Sehschwäche) wurde offenkundig. Es gab viel Unterstützung für den Sehstörer Kastner bei
den verschiedenen Aktionen zur Ehrung der (von SSlern) ermordeten Deserteure und Salzburger Juden, ebenso wie beim Beschneiden der SS-Gesinnungsbanderole.
54 Jahre lang währte der Nazi-Spuk auf dem Salzburger Friedhof – nach 54 Jahren ist der Spuk endlich vorbei. Zehnmal beschnitt Wolfram P. Kastner die SS-Banderole. Einiges von dem, was ihm dabei und danach widerfuhr, wird er zeigen und davon berichten.
Ebenso werden weitere SehStörungen zur Sprache kommen: Ein unsichtbares Denkmal für Thomas Bernhard an der Staatsbrücke in Salzburg, die strafbare Ergänzung der Tafel für Theodor Herzl mit einem gefälschten Zitat, die Kennzeichnung geraubter Häuser und die Erinnerung an die Salzburger Anschluss-Bücherverbrennung. 2007 realisierte er „Furchtbare Wege“, ein Projekt zur Erinnerung an den Todesmarsch ungarischer Juden im April 1945 (im Rahmen des Festivals der Regionen, Oberösterreich).
Kastner wird in seinem Vortrag auch auf seine geplanten Aktivitäten in der Steiermark eingehen, bei denen es um ein Grab am Grazer Zentralfriedhof geht, das noch heute mit einem Hakenkreuz "geschmückt" ist, das die Angehörigen nicht entfernen wollen.
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Im Rahmen der AusstellungVon Judenburg nach Hollywood
KURT NEUMANN
(1902-1984)
Redakteur - Schauspieler - Drehbuchautorladen wir Sie herzlich zu einem Gespräch mit der in Amerika lebenden Tochter Kurt Neumanns, Maria Ramas, ein.
"KURT NEUMANN IN HOLLYWOOD"
BIOGRAFISCHES, FILME, ÖSTERREICHER IN HOLLYWOODSamstag, 11. September 2010, 19.00 Uhr,
Landhaus Feuerlöscher, Prenning 58, 8121 DeutschfeistritzDas Gespräch führt der Kurator der Ausstellung, Heinz Trenczak.

Von Judenburg nach Hollywood
KURT NEUMANN
(1902-1984)
Redakteur - Schauspieler - Drehbuchautor
Ausstellung
im Landhaus Feuerlöscher, Prenning bei Deutschfeistritz
Eröffnung Samstag, 10. Juli 2010, 17 Uhr
Ausstellungsdauer: 11. Juli – 30. Dezember 2010
Kurator: Heinz Trenczak
Die Jahresausstellung der „prenninger gespräche“ im Landhaus Feuerlöscher -
KulturPension in Prenning ist heuer dem Redakteur, Schauspieler und Drehbuchautor Dr.
Kurt Neumann, einem ehemaligen Bewohner dieses Hauses, gewidmet. Auch durch
seine Initiative war das Landhaus der Familie Feuerlöscher während der
Zwischenkriegszeit ein Treffpunkt widerständiger Künstler und Intellektueller geworden.
Kurt Neumanns in den USA lebende Tochter, Maria Ramas, Professorin an der Universität
Los Angeles, hat die Ausstellung mit hoch interessanten Exponaten unterstützt. Als
Kurator konnten wir den Grazer Filmemacher und ehemaligen WDR-Redakteur Heinz
Trenczak gewinnen, der die Aktivitäten Kurt Neumanns in Hollywood besonders hervorheben
wird.
Günter Eisenhut
Nähere Information und Jahresprogramm:
Jahresprogramm 2010
Von Judenburg nach Hollywood
K U R T N E U M A N N
(1902 - 1984)
Redakteur - Schauspieler - Drehbuchautor
Kurt Neumann, am 7. Juli 1902 in Judenburg geboren, war in erster Ehe mit Anny
Feuerlöscher (1905 - 1977) verheiratet. Während der Zwischenkriegszeit war er Initiator
sowie Mitglied des widerständigen Prenninger Kreises – mit Axl Leskoschek, Herbert
Eichholzer, den Brüdern Fischer, Walter Ritter u. a. –, der sich im Landhaus der Familie
Feuerlöscher traf. Von 1932 bis 1934 arbeitete Neumann als Redakteur und zeitweise
als stellvertretender Herausgeber für die sozialdemokratische Zeitung “Arbeiterwille”
in Graz und engagierte sich während der Februarkämpfe 1934 für die Demokratie. Nach
seiner Inhaftierung emigrierte Neumann 1934 zunächst über Prag nach Paris, später
kehrte er in die Steiermark zurück. Durch seine antifaschistischen Aktivitäten exponiert,
musste er Österreich 1938 verlassen. Sein Fluchtweg führte nach Frankreich, wo er mit
Herbert Eichholzer in Paris u. a. an einem illegalen Sender mitarbeitete. Nach
Kriegsausbruch wurde Neumann als “feindlicher Ausländer” interniert und in einem
Lager in der Normandie festgehalten. Dort schrieb er einen umfangreichen Roman über
den Kampf gegen den aufsteigenden Faschismus in der Steiermark. Für dessen
Hauptfigur – Peter Wendel – dienten ihm viele Ereignisse aus dem Leben Herbert
Eichholzers als Vorbild. Eine zionistische Organisation verhalf Kurt Neumann zur
Einreise in die Vereinigten Staaten. Auf dem Schiff, das ihn über den Atlantik brachte,
war der Steirer der einzige nichtjüdische Passagier. Sein Fluchtziel: Los Angeles.
In den USA setzte Neumann seine journalistische Tätigkeit fort und publizierte unter
dem Pseudonym Walter Traun. In zweiter Ehe heiratet er Jane Scott, die Schwester des
Drehbuchautors Allan Scott. Im Mai 1943 assistierte er zusammen mit Hermann
Rauschning dem Autorenpaar Albert Hackett und Frances Goodrich bei der
Drehbuchvorlage für den Anti-Nazi-Film “The Hitler Gang” (Paramount), der den
Aufstieg des „Führers“ thematisiert. Unter seinem bürgerlichen Namen glückte Kurt
Neumann in Hollywood zwischen 1943 und 1946 zudem eine bescheidene Karriere als
Nebendarsteller.
Nach dem Krieg heiratete Neumann in dritter Ehe die kroatische Primaballerina,
Choreografin und Tanzpädagogin Mia Cˇorak Slavenska (1916-2002). Dieser Ehe entstammt
die Tochter Maria (*1947). Obwohl Vertreter Österreichs Neumann zur Rückkehr
und zur Mitarbeit am Wiederaufbau seines Heimatlandes bewegen wollten und obgleich
seine US-Einbürgerung während der McCarthy-Ära jahrelang hinausgeschoben worden
war, zog er es vor, in den Vereinigten Staaten zu bleiben. Abweichend von seinen bisherigen
Metiers organisierte Kurt Neumann in den folgenden Jahren Tourneen für zwei
von seiner Frau Mia gegründete Tanzensembles, für das Ballet Variante und das
Slavenska-Franklin-Ballet, zudem als Manager der Hol Surok Attraction u. a. für den
Texas Boys Choir, die Polish Dance Compagnie, das Moisejew-Tanzensemble sowie für
Symphonieorchester aus Israel und aus Frankreich. Kurt Neumann starb am 18. März
1984 in Canoga Park, Kalifornien.
Heinz Trenczak
Kurator: Heinz Trenczak
Mitarbeit: Günter Eisenhut, Eugen Gross, Heimo Halbrainer, Kristina Henschke,
Gabriel Hirnthaler, Erwin Michenthaler, Annette Rainer, Judith Recher
Grafik & Ausstellungsgestaltung: Josef Fürpaß
Zur Ausstellung erscheint ein DVD-Katalog
(Konzept: David Kranzelbinder, Heinz Trenczak, Kristina Henschke)
Unterstützt von:
Maria Ramas (Tochter von Kurt Neumann), Los Angeles
Neue Galerie am Universalmuseum Joanneum
Archiv der Technischen Universität Graz (Nachlass Dietrich Ecker)
Multimediale Sammlungen am Universalmuseum Joanneum
Veranstalter:
p r e n n i n g e r g e s p r ä c h e
Fotos der Ausstellungseröffnung:
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Folder hier herunterladen: Jahresprogramm 2009
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gespräche 2009
Folder hier herunterladen: Jahresprogramm 2009
Samstag, 16. Mai 2009, Abfahrt 10.00 Uhr
BUSFAHRT FÜR DIE MITGLIEDER DES VEREINS UND FÜR GÄSTE ZUR MESSE
"Geht's der Subversion gut, geht's uns allen gut"
nach Linz, Kulturhauptstadt 09
MESSE FÜR GEGENKULTUR & WIDERSTANDSTECHNOLOGIEN
„An diesem Wochenende im Mai 2009 warten im Linzer Hafen Dutzende AktivistInnen auf Sie, um Ihnen die neuesten Entwicklungen auf dem Widerstandssektor näher zu bringen. Im authentischen Messeambiente kann ein hautnaher Kontakt mit den subversiven Elementen geknüpft werden. Der konzentrierte Austausch bündelt Strategien für einen radikalen Umsturz der Gesellschaft. Der Mix aus praktischen Werkzeugen, theoretischem Wissen, aktivistischen Interventionen, politischen und künstlerischen Widerstandsformen erzeugt ein produktives Chaos, das den revolutionären Prozess vorantreibt.“
Nähere Infos unter www.subversivmesse.net
Ein Projekt von Linz09 mit Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung, stickma.de/Dresden, rebel:art/Hamburg, x-net/Linz
Abfahrt 10.00 Uhr vor dem Künstlerhaus in Graz
Rückfahrt um 19.00 Uhr, Ankunft in Graz ca. 21.30 Uhr
Es wird eine Führung und Diskussionen mit beteiligten Künstlerinnen und Künstlern geben.
Kostenbeitrag: Fahrt, Eintritt, Führung € 45.-
Bei Interesse können wir auch das ARS ELECTRONICA CENTER – MUSEUM DER ZUKUNFT besuchen.
Bitte um Anmeldung unter Tel. +43-664-311 2169






Freitag, 26. Juni 2009, 12.00 Uhr, bis Sonntag 28. Juni 2009, 18.00 Uhr
Heinz Trenczak
DIE INNERE REISE - poetisches Wochenende im Haus Feuerlöscher
unter Mitwirkung von Roland Günter
Samstag, 19. September 2009, 19.00 Uhr
Günter Eisenhut
DIE HAUSBÜCHER VON FRANZ SCHACHERL
Vortrag mit Powerpointpräsentation im Landhaus Feuerlöscher
Freitag, 16. Oktober 2009, 19.00 Uhr
Wolfram P. Kastner
PROVOKATION KUNST - Vortrag und Aufforderung zum Handeln
Dienstag, 3. November 2009, 19.00 Uhr
im Landhaus Feuerlöscher
ABENDESSEN IM LANDHAUS FEUERLÖSCHER
mit Menschen, die für den historischen "Prenninger Kreis" relevant waren.
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Freitag, 26. Juni 2009, 12.00 Uhr
bis Sonntag 28. Juni 2009, 18.00 Uhr
Heinz Trenczak
DIE INNERE REISE - poetisches Wochenende im Haus Feuerlöscher
unter Mitwirkung von Roland Günter (Oberhausen)
- Provisorischer Ablauf -
Freitag, 26. Juni 2009
18 Uhr
Begrüßung + Get together + Einführung ins Thema
19 Uhr Kurzfilm „Tonino Guerra besucht Deutschland“
(1994 / Länge: 5’ 36“)
Der Dichter, Poet und Drehbuchautor Tonino Guerra war als Student 1944 in Italien verhaftet, an die Deutschen ausgeliefert und in ein NS-Arbeitslager gesteckt worden. 50 Jahre später besucht Guerra Troisdorf bei Bonn, den Ort des einstigen Schreckens…
20 Uhr Abendessen + Zwangloses Beisammensein
Powerpoint-Präsentation (1) zu Tonino Guerra von Roland Günter
Samstag, 27. Juni 2009
9.30 Uhr Lesung aus Texten von Tonino Guerra
10.15 Uhr Film „Die innere Reise – Tonino Guerra und seine poetischen Orte im Marecchia-Tal“
(1995 / Länge: 30 Min.)
von Heinz Trenczak
12 Uhr Mittagessen
Speisen und Getränke aus der Emilia Romagna, der Heimat von Tonino Guerra
14 Uhr Exkursion in die Umgebung von Prenning
17 Uhr Tee- & Kaffeepause
17.30 Uhr Lesung aus Texten von Tonino Guerra
18 Uhr Film „Von Rimini landeinwärts“
(1995 / Länge: 30 Min.)
von Heinz Trenczak
20 Uhr Abendessen
Anschließend: Powerpoint-Präsentation (2) zu Tonino Guerra von Roland Günter
Sonntag, 28 Juni 2009
9.30 Uhr Lesung aus Texten von Tonino Guerra
10.15 Uhr Kurzfilm „Der Poet im Turm – Tonino Guerra zu Gast in Tübingen“
(1996 / Länge: 7’ 34“)
von Heinz Trenczak
Musik Ausklang / Verabschiedung bei Kaffee / Tee / Abreise
Unkostenbeitrag für 2 Übernachtungen mit Vollpension € 120.-
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Ausstellung
The next step to your future
Engagierte New Yorker Kunst in Prenning
im Landhaus Feuerlöscher, Prenning bei Deutschfeistritz
Eröffnung: Samstag, 11. Juli 2009 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. Juli bis 14. November 2009
Die Ausstellung, kuratiert von Hannes Priesch, versammelt künstlerische
Arbeiten aus New York, die mit politischen / gesellschaftlichen Themen
befasst sind. Die teilnehmenden KünstlerInnen bedienen sich sehr unterschiedlicher
Strategien um eine Vielfalt von gesellschaftspolitischen heiße Eisen in ihrer Kunstpraxis zu thematisieren.
Die Bereiche und Medien in
denen, sie dies manifestieren sind ebenfalls vielfältig: Video,
Performancekunst, Fotografie, Zeichnung, Reden, Predigten, Interviews, Chorgesang, Malerei. Ebenso sind die Orte ihrer Auftritte und
Präsentationen breit gestreut; sie reichen von der Galerie,
dem Theatersaal, der Shoppingmall, Rundfunk und Fernsehen, bis zum
Konferenzsaal und der Straße.
Ästhetischen Fragen wird große Wichtigkeit eingeräumt. Denn obschon die
Themen der künstlerischen Auseinandersetzung außerhalb eines eng gesteckten
Kunstfeldes und Kunstbegriffs liegen und die KünstlerInnen sich der Devise l’art pour l’art nicht verpflichten, wird die künstlerische Qualität als eminent wichtig erachtet: Form und Inhalt sind in der Kunst (eigentlich) untrennbar. Eine Fokussierung auf gesellschaftliche Themen bedeutet hier nicht eine Vernachlässigung
ästhetischer Fragen. Das Gegenteil ist der Fall: die künstlerische
Herangehensweise ist ein Anker. Die den künstlerischen Prozessen
innewohnende Verlangsamung erweitert die Sichtmöglichkeiten; schafft Distanz, erlaubt neben Betroffenheit auch Humor als Anstoß und so
können Vieldeutigkeit und zusätzliche Qualitäten einfließen.
Es gilt nicht nur auf Themen aufmerksam zu machen, sondern sie durch die künstlerische Transformation so zu modifizieren, dass es dem Betrachter/ der Betrachterin möglich ist in und durch die künstlerische Herangehensweise Distanz, Mut und Freiheit für eine eigene Sicht der Dinge zuentwickeln.
KünstlerInnen:
Reverend Billy and the Church of Stop Shopping
Mirel Borra
Karen Finley
Rainer Ganahl
Eric Heist
OM THEM Project (mit H. Priesch u.a.)
Maria Petschnig
Yes Men
Michael Waugh u.a.
Kurator: Hannes Priesch
Zur Ausstellung soll ein Katalog erscheinen.
HANNES PRIESCH - Foto: Zita Oberwalder
Neil Benezra - Koeln Kaddish - Foto: Zita Oberwalder
MARIA PETSCHNIG - Foto: Zita Oberwalder
MICHAEL WAUGH - Foto: Zita Oberwalder
RAINER GANAHL - Foto: Zita Oberwalder
YES MAN - Foto: Zita Oberwalder
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Samstag, 19. September 2009, 19.00 Uhr
Günter Eisenhut
DIE HAUSBÜCHER VON FRANZ SCHACHERL
Vortrag mit Powerpointpräsentation im Landhaus Feuerlöscher
Bei meinen Recherchen für das Jubiläumsfonds-Projekt „Verfolgung, Widerstand und Exil steirischer Künstlerinnen und Künstler 1933 – 1948“ unter der Leitung von Peter Weibel, das in der Ausstellung und dem Katalog „Moderne in dunkler Zeit“, Graz 2001 mündete, war die Wiederentdeckung des jüdischen Architekten Franz Schacherl von besonderem Interesse: Franz Schacherl wurde im Wien der Zwischenkriegszeit als kritischer Theoretiker des sozialen Wohnbaus und als innovativer Planer großer Einfamilien- und Reihenhaus-Siedlungen für Arbeiterfamilien bekannt, die er in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Franz Schuster entwarf und plante. Mit Schuster gab er ab 1926 die Architekturzeitschrift „Der Aufbau“ heraus, zu der so bedeutende Vertreter der Moderne wie Josef Frank und Bruno Taut beitrugen. Nach der Niederwerfung des Aufstandes im Februar 1934 bekam er als exponierter Linker keine öffentlichen Aufträge mehr. Aus der Zeit 1930 bis 1937 stammen vier Hausbücher (Gästebücher) Franz Schacherls, die Aquarelle, Fotos und Collagen von ihm und von seinen Freunden Otto Rudolf Schatz, Franz Senkinc, Franz Zülow, Karl Wiener u.a. enthalten.
Diese Bücher sind nicht nur Dokumente des „Kulturellen Widerstandes“ als Ausdruck der „Inneren Emigration“, sondern durch die darin enthaltenen Collagen und Fotomontagen auch für die stilistische Entwicklung der österreichischen Kunst der Zwischenkriegszeit von Relevanz. Kurz vor dem „Anschluss“ hat Schacherl an den Vorkriegsheften des PLAN, einer in Österreich singulären, antifaschistischen Kulturzeitschrift mitgearbeitet. Als Vertreter der internationalen Moderne, Sozialist, Libertin und Jude höchst gefährdet, flüchtete er 1938 nach Paris und emigrierte 1939 in die portugiesische Kolonie Angola, wo er im Regierungsauftrag Spitäler und öffentliche Gebäude plante, die aber bis auf wenige Ausnahmen nicht realisiert wurden. Die Zeit der Emigration wurde von ihm in mehreren Mappen dokumentiert. 1943 starb er bei einer unsachgemäßen Magenoperation in Luanda.
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Freitag, 16. Oktober 2009, 19.00 Uhr
Wolfram P. Kastner
PROVOKATION KUNST - Vortrag und Aufforderung zum Handeln
Vor 15 Jahren versah der Künstler Wolfram P. Kastner zum ersten Mal auf dem Salzburger Kommunalfriedhof die schwarze Ehrenschleife für die Waffen-SS mit einem Scherenschnitt. Die in Österreich und Deutschland lange geübte Gewohnheit, weg zu schauen oder noch besser gar nichts zu sehen und also auch nichts zu wissen und Friedhofsruhe zu bewahren, war mit einem Schnitt gestört. Bundespolizei mit deutschen Schäferhunden suchte den Künstler, SS-ler eroberten die Kranzschleife aus der Galerie 5020 im Handstreich zurück und stießen finstere Drohungen aus wie „Auge um Auge...“. Eine Briefbombe wurde angekündigt, Anzeigen erstattet, Strafprozesse und Diskussionen geführt. Die Störung der Wegsehgewohnheit war nicht mehr rückgängig zu machen und der „braune Star“ (im Alpenraum sehr häufige Sehschwäche) wurde offenkundig. Es gab viel Unterstützung für den Sehstörer Kastner bei den verschiedenen Aktionen zur Ehrung der (von SSlern) ermordeten Deserteure und Salzburger Juden, ebenso wie beim Beschneiden der SS-Gesinnungsbanderole. 54 Jahre lang währte der Nazi-Spuk auf dem Salzburger Friedhof – nach 54 Jahren ist der Spuk endlich vorbei. Zehnmal beschnitt Wolfram P. Kastner die SS-Banderole. Einiges von dem, was ihm dabei und danach widerfuhr, wird er zeigen und davon berichten. Ebenso werden weitere SehStörungen zur Sprache kommen: ein unsichtbares Denkmal für Thomas Bernhard an der Staatsbrücke die strafbare Ergänzung der Tafel für Theodor Herzl mit einem gefälschten Zitat die Kennzeichnung geraubter Häuser und die Erinnerung an die Salzburger Anschluss-Bücherverbrennung „Kunst bewirkt mitunter mehr als ihr zugetraut wird, wenn sie sich nicht aufs Dekorieren, Ästhetisieren und Mystifizieren beschränkt, sondern unerwartet Wahrnehmung und Diskussion provoziert.“ Carl Blauhorn, 2008 Wolfram P. Kastner, wurde 1947 in München geboren, lebt und arbeitet in München. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste München und hat seit 1982 mehrere öffentliche Aktionen und Interventionen zum Thema SehStörungen realisiert, u.a. 2007 „Furchtbare Wege“, ein Projekt zur Erinnerung an den Todesmarsch ungarischer Juden im April 1945 (im Rahmen des Festival der Regionen Oberösterreich) Er wird in seinem Vortrag auch auf seine Aktivitäten in der Steiermark eingehen.
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Dienstag, 3. November 2009, 19.00 Uhr
ABENDESSEN IM LANDHAUS FEUERLÖSCHER
mit Menschen, die für den historischen "Prenninger Kreis" relevant waren.
An diesem Tag jährt sich der Geburtstag von Axl Leskoschek zum 120. Mal. Der Historiker des Übelbachtales, Herrn Mühlbacher, der sich sehr intensiv mit der Familie Feuerlöscher, mit der Pappefabrik und den Arbeitern und Angestellten und den Künstllern des „Prenninger Kreis“ beschäftigt hat, wird ein Gespräch mit eingeladenen Zeitzeugen über ihre Erinnerungen führen. Anschließend wird es Gelegenheit für Fragen geben. Die Veranstaltung wird für die Nachwelt aufgezeichnet.
Liste der einzuladenden Zeitzeugen noch in Arbeit.
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Der Verein prenninger gespräche hat seinen Sitz im Landhaus Feuerlöscher in Prenning im Übelbachtal. Sein Ziel ist es, Weltoffenheit, Widerstandsgeist und Solidarität zu befördern. Das Landhaus Feuerlöscher war in der Zwischenkriegszeit Treffpunkt widerständiger Künstlerinnen / Künstler und Intellektueller, die diese Werte unter hohem Risiko hochgehalten haben: Anna, Lilli und Herbert Feuerlöscher, Herbert Eichholzer, Anna Lülja Praun, Axl Leskoschek, Walter Ritter, Kurt Neumann u.a. Diese Tradition würdigend, sollen unsere Aktivitäten um die Frage kreisen, wie man diese Ziele zeitgemäß konkretisieren kann und welche Formen künstlerischer Widerstand heute annimmt oder annehmen könnte.
Information unter Tel. +43-664-411 3668
www.prenningergespraeche.at
prenninger.gespraeche@gmx.at
Landhaus Feuerlöscher
Prenning 58
8121 Deutschfeistritz – Austria
PRENNINGER GESPRÄCHE
Samstag, 4. Juni 2008, 19.00 Uhr
Kultureller Widerstand I Gespräch mit Peter Weibel
Samstag, 2. August 2008, 19.00 Uhr
Lesung von Texten aus dem „Prenniger Kreis“
Samstag, 27. September 2008, 19.00 Uhr
Lesung aus „Kettenreaktion Contra“ von Ferdinand Sapper
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AXL LESKOSCHEK
Ausstellung
imLandhaus Feuerlöscher, Prenning bei Deutschfeistritz
Eröffnung Samstag, 17. Mai 2008, 17.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 18. Mai – 31. Oktober 2008
Download Folder zur Ausstellung
PRENNINGER GESPRÄCHE
Samstag, 4. Juni 2008, 19.00 Uhr
Kultureller Widerstand I Gespräch mit Peter Weibel
Samstag, 2. August 2008, 19.00 Uhr
Lesung von Texten aus dem „Prenniger Kreis“
Samstag, 27. September 2008, 19.00 Uhr
Lesung aus „Kettenreaktion Contra“ von Ferdinand Sapper
PRENNINGER GESPRÄCHE
Samstag, 4. Juni 2008, 19.00 Uhr
Kultureller Widerstand I Gespräch mit Peter Weibel
Samstag, 2. August 2008, 19.00 Uhr
Lesung von Texten aus dem „Prenniger Kreis“
Samstag, 27. September 2008, 19.00 Uhr
Lesung aus „Kettenreaktion Contra“ von Ferdinand Sapper
AXL LESKOSCHEK
Ausstellung
im Landhaus Feuerlöscher, Prenning bei Deutschfeistritz
Eröffnung Samstag, 17. Mai 2008, 17.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 18. Mai – 31. Oktober 2008


